Team

Redaktion

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Lisa Krauss (66)

Redakteurin.
Sinologie und Politikwissenschaft, Universität Heidelberg

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Mein Interesse für China begann im Kindergarten als ich ein ganz großer Pandabären-Fan war. Das bin ich heute immer noch. Allerdings interessieren mich mittlerweile durch das Studium und mehrere lange Chinaaufenthalte auch andere Themen. Spannend finde ich zum Beispiel Gegenwartsliteratur, den Diskurs in den sozialen Medien, chinesische Berichterstattung und aktuelle Politik. Ich engagiere mich deshalb bei SAC, weil es deutschen Lesern die Möglichkeit bietet, China aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen, nämlich durch die Stimmen aus dem Land selbst.

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Stefanie Elbern (5)

Redakteurin.

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In einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn habe ich mich nach dem Abitur vom Arbeitsamt darüber informieren lassen, welche Aussichten ein Sprachenstudium mit sich bringt. Und da ja jeder Englisch, Französisch und Italienisch kann (so die Dame im Arbeitsamt…), bin ich dann schnell bei Chinesisch gelandet, genauer gesagt an der Uni Köln. Das Konzept eines regionalwissenschaftlichen Studienganges hat mir sehr eingeleuchtet, weil aus meiner Sicht zum Erlernen einer Sprache sehr viel mehr als das reine Verständnis von Grammatik und das Pauken des Wortschatzes gehört. Nach dem Studium habe ich mich in meiner Promotionsarbeit und indirekt auch im Rahmen meiner Tätigkeit als China-Referentin beim Evangelischen Entwicklungsdienst intensiv mit den Themenfeldern Zivilgesellschaft und Individualrechte in China auseinandergesetzt. #SAC ist für mich deshalb ein wichtiges Medium, weil es den Blick von Chinesen als Opfern ihrer eigenen Regierung weglenkt und anstelle dessen deutschen Lesern einen Einblick in die Meinungs- und Themenvielfalt des Internetdiskurses in China bietet.
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Juan Ju (0)

Redakteurin.
Freie Journalistin der China Redaktion der Deutschen Welle (DW)

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Die Deutsche Welle und SAC haben für mich hauptsächlich eine Gemeinsamkeit – sie sind Teil der Kommunikation zwischen Deutschland und China. Als gebürtige Chinesin, die Medienwissenschaft in Deutschland studiert hat, möchte ich einen Beitrag zum Dialog beider Länder leisten. Mich interessieren vor allem politische und wirtschaftliche Themen, die meist untrennbar von einander zu betrachten sind, wie z.B. Chinas Urbanisierung, Energiepolitik und Außenpolitik.
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Nora Sausmikat (0)

Koordination SAC in der Asienstiftung/ Leiterin China-Programm

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Seit fast 20 Jahren bin ich in China unterwegs, habe lange dort auch mit meinem Sohn gelebt, dadurch ist China ein Stück Heimat geworden. Als ich 1985 anfing Sinologie zu studieren hielten mich viele für verrückt. Heute gibt es Schulen in Deutschland, die den Erstklässlern Chinesisch als Pflichtfach vorschreiben. So ändern sich die Zeiten. SAC ist aktuell und witzig und ein unglaublich wichtiger Transmitter der chinesischen Öffentlichkeit, soweit sie sich bis heute entwickeln konnte. Meine Leib- und Magenthemen im chinesischen Internet sind politische Reform und Bürgerbewegungen.

 

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Katharina Finke (0)

Redaktionelle Beratung

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Katharina Finke (*1985) ist eine deutsche investigative Journalistin, die von verschiedenen Orten auf der Welt (Australien, Deutschland, Indien, Israel, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Portugal, USA und natürlich China) berichtet. Ihre Schwerpunkte dabei sind Gesellschaft, Kultur, Nachhaltigkeit mit Fokus auf Umwelt, Genderthemen und sozialen Projekten.

Finke arbeitet selbstständig als globale Korrespondentin für Print- (der freitag, enorm Magazin, Fräulein Magazin, Greenpeace Magazin, Merian, stern.de, taz, theo Magazin, Zeit) und Onlinemedien, (freundevonfreunden.com, merian.de, spiegel.de, stern.de, zeit.de), ebenso wie fürs Fernsehen (ARD, BR, ZDF, NDR, WDR, 3sat ORF, SF, SpiegelTV, ProSiebenSat1).

Im Internet ist sie allerdings nicht nur rein journalistisches unterwegs, sondern bloggt im ausgewählten Rahmen, wie beim taz-Kongress, der Freitag-Community, der Web 2.0-Konferenz re:publica oder dem Thalia-Theater-Festival „Lessingtage“. In ihrer Masterarbeit das Potenzial von Online-Campaigning-Communities für die deutsche Öffentlichkeit.

Im Winter 2013 war ich für drei Monate als Medienbotschafterin der Robert Bosch Stiftung in China und konnte einige kulturelle Unterschiede identifizieren. Besonders beschäftigt habe ich mich mit Gender- und Netzthemen. Aber auch den zahlreichen Urbanisierungsprojekten. Außerdem bin ich während meines Aufenthaltes einer meiner neuen Leidenschaften, dem Kung Fu- und Qi Gong- Training nachgegangen und habe den Ursprungsort, das Shaolin-Kloster in den Bergen bei Dengfeng besucht.

https://www.katharinafinke.com
twitter: @katharinya
hostwriter: http://bit.ly/1npu823

 

Autoren

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Florian Jung (41)

studiert derzeit Physik (M. Sc.) an der Universität Leipzig

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Eigentlich hat alles 2007 mit einem Probetraining in einer lokalen japanischen Kampfkunstschule angefangen, mit dem mein Interesse zunächst für Japan und später auch für China geweckt wurde. Ich fing an Japanisch zu lernen und hatte eigentlich eine Japanreise auf meiner Agenda. Eines Tages meinte meine Mutter zu mir: “Japan ist recht teuer, fahren wir doch nach China!” China also. Ich lernte ein paar Brocken Chinesisch und war von unserer kurzen Rundreise so nachhaltig beeindruckt, dass ich mir schwor wiederzukommen. Kurz nach unserer Reise bewarb ich mich für ein Auslandsjahr in China und blieb 2009 bis 2010 ein Jahr in Foshan in der Provinz Guangdong. Dort lernte ich meinen besten Freund kennen, der mich nach wie vor täglich zu kulturellen, politischen und sozialen Fragen in China mit dutzenden E-mails auf dem Laufenden hält. Am meisten faszinieren mich an China die großen Kontraste zwischen Alt und Neu, Modernisierung nach westlichen Vorbild und Traditionen, sowie die Wesensart der Menschen. Bei SAC bin ich seit Ende 2011 und ich stoße sowohl bei deutschen Chinainteressierten, als auch bei Chinesen immer wieder auf sehr positive Resonanz, wenn ich von unserem Projekt berichte, das längst nicht mehr nur eine „Arbeit“, sondern eine Herzensangelegenheit geworden ist. Besonders interessiere ich mich bei SAC für kulturelle Themen und den Einfluss der Modernisierung auf die Gemüter und die Lebensweise der Menschen.
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Irina Schmitz (20)

M.A. Regionalstudien China (Nebenfach Sozialwissenschaften), Universität zu Köln

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Meine Asien- und China-Faszination reicht schon ziemlich lange zurück, beginnend mit dem asiatischen und speziell dem chinesischen Kino. Später weitete sich mein Interesse dann allmählich auch auf andere Bereiche aus. Als es schließlich nach dem Abitur daran ging, sich für einen Studiengang zu entscheiden, sprang ich ins kalte Wasser und entschloss mich für das Studium der Regionalstudien China an der Uni Köln, was ich seitdem nie bereut habe. Wie wahrscheinlich viele musste ich mich zwar anfangs gegen diverse Kommentare à la „Gibt es da nicht Menschenrechtsverletzungen am laufenden Band?“ oder „Da essen sie doch Hunde!“ durchsetzen. Spätestens mit meinem einjährigen Studienaufenthalt in Shanghai war jedoch klar, dass ich mich unmöglich diesem faszinierenden Land im Umbruch entziehen kann und unbedingt an seiner weiteren Entwicklung teilhaben möchte. Leider wird hierzulande über China aber trotz seiner wachsenden globalen Bedeutung nach wie vor wenig oder sehr einseitig berichtet. SAC ist deshalb für mich ein wichtiges Projekt, das bei den deutschen Lesern mit den typischen China-Vorurteilen aufräumen und auch Themen behandeln kann, die die chinesische Öffentlichkeit bewegen, von denen in den hiesigen Medien aber kaum etwas ankommt. Dabei interessiere ich mich besonders für gesellschaftliche und kulturelle Phänomene sowie für die Außenbeziehungen und das Rechtssystem der VR.

 

 

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Den ersten Kontakt mit der chinesischen Kultur stellte ich im lokalen Chinarestaurant in meiner Heimatstadt Kiel her. Daraufhin verschlang ich Fernsehreportagen, die regelmäßig auf den öffentlich-rechtlichen Sendern liefen und meine Vorstellung von Chinesen und dem Land, in dem sie leben, prägten. Mit diesen Bildern im Kopf habe ich dann Ostasienwissenschaften in Heidelberg studiert. Als ich Anfang Zwanzig war, kam ich für einen längeren Studienaufenthalt nach Taiwan, bei dem ich zum Beispiel feststellen musste, dass das Essen in China wirklich nicht immer genauso schmeckt wie im Restaurant Asia Imbiss in Kiel-Holtenau. Noch immer bin ich oft überrascht, weil in China etwas ganz anders ist, als ich es erwartet hätte. Darum denke ich, dass es besonders wichtig ist, dass es Medien wie SAC gibt, in denen die chinesische Perspektive auf bestimmte Sachverhalte wiedergegeben wird. Derzeit studiere ich Rechtsvergleichung in Shanghai. Ich interessiere mich besonders für Recht, Gesellschaft und Kultur.
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Liu Yijia (11)

Germanistik, Fremdsprachen Uni Xi'an, Asienwissenschaften Uni Bonn

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Ich bin in China geboren und aufgewachsen. Jetzt lebe ich in Deutschland, daher freut es mich, als Kulturvermittlerin zwischen China und Deutschland einen Beitrag zu leisten, indem wir bei #SAC ein authentisches Chinabild für deutsche Leser zeichnen. Themen in Bereichen der Kultur, Gesellschaft und Architektur interessieren mich besonders.
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Mirko Woitzik (20)

M.A. International Relations, College of Europe (Brügge), M.A. Politikwissenschaft, Universität Münster & Sciences Po Lille

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Warum ich Chinesisch studiert habe: Begeistert von einer privaten Chinareise zur EXPO 2010 fing ich neben dem Studium an, mich mit China auseinanderzusetzen. Als Fremdsprachenassistent und Sprachstipendiat des DAAD hatte ich dann nach dem Studium die große Gelegenheit, in die Kultur und Sprache einzutauchen. Heute arbeite ich nebenbei als Übersetzer für eine Nachrichtenagentur und bleibe so mit der Sprache in Kontakt. Besonders interessieren mich die inneren Strukturen von Partei und Staat, chinesische Außenpolitik, sowie chinesische Kultur- und Ideengeschichte. #SAC hat mich umgehend begeistert, weil es einen innovativen Ansatz verfolgt. Die sozialen Medien sind auch in China allgegenwärtig, nur hat man zu diesen ohne Sprachkenntnisse keinen Zugang. Doch gerade dort findet man ein weitaus differenzierteres Meinungsbild als in der öffentlichen Berichterstattung.
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“Der Abend, die Stimmung und wieder dieses völlige Losgelöstsein von der gewöhnlichen Welt hatten mir jenes rauschhafte Freiheitsgefühl erweckt, das meine Droge ist.” Mit diesen Worten trifft der langjährige Asien – Korrespondent Tiziano Terzani die Euphorie an meinem ersten Abend in Beijing. Es hatte den ganzen Tag geregnet. Ich war als einsame, frisch gebackene Abiturientin stundenlang durch die Verbotene Stadt geirrt. Durchnässt, gut gelaunt und in Gedanken versunken spazierte ich am Platz des Himmlischen Friedens entlang zurück zum Hostel. Ich war so beeindruckt von meinen Eindrücken an diesem ersten Tag! Irgendwie war meine Faszination geweckt für die vielschichtige, jahrtausendealte Kultur der Chinesen. Seitdem bin ich oft wieder zurückgekommen nach China, war noch einige weitere Male auch bei Sonnenschein in der Verbotenen Stadt und bin immer noch dabei meine Neugier zu stillen. SAC bietet mir die ausgezeichnete Möglichkeit meinen vielen Fragen nachzugehen und die Ergebnisse mit meinen Lesern zu teilen.
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Ich lebe bereits seit sechs Jahren in Deutschland. Bei meiner Arbeit in China, aber auch in Deutschland, habe ich mich immer mit Sprachunterricht und Vermittlung der chinesischen Kultur beschäftigt. Es ist unumstritten, dass bei bei der Begegnung zweier Kulturen Missverständnisse entstehen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass man manchmal Information einseitig vermittelt. Die Idee von SAC ist sehr sinnvoll, weil ich auf diese Weise deutschen Lesern das wahre Gesicht Chinas zeigen kann, wie die Chinesen leben und wie sie denken. Ich interessiere mich besonders für Kultur, Gesellschaft und Politik.


Ehemalige Mitarbeiter

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Adrian Krawczyk (8)

Sinologie (Magister), Uni Leipzig, Doktorand und wissenschaftlicher Assistent an der Abteilung für Sinologie, Universität Zürich

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China interessiert mich alleine deshalb so sehr, weil trotz der hierzulande gebetsmühlenartig wiedergekäuten Vorstellung von einer sich ins Unermessliche steigenden Rolle des Landes für die globale Entwicklung nach meiner eigenen, inoffiziellen Statistik kaum ein deutscher Student mehr als fünf lebende Chinesen aufzählen kann –  ein Zustand, der schleunigst überwunden werden muss!   

An der Mitarbeit bei „Stimmen aus China“ reizt mich vor allem, der interessierten deutschen Öffentlichkeit chinesische Debatten näherzubringen, die in den deutschen Medien aufgrund der teilweise einseitigen Konzentration auf  das Handeln der Regierung sowie populärer Dissidenten oftmals unter den Tisch fallen. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, die vielfältigen Zwischentöne zwischen diesen beiden Akteuren in chinesischen Diskursen hörbar zu machen und  die deutschen Leser in Debatten einzuführen, die quer zu den hierzulande beliebten und teils von eurozentrischen Sichtweisen vorgeprägten Themenbereichen wie Menschenrechte und Umweltverschmutzung liegen. Mein spezielles Interesse gilt der Verortung von Religiosität in der chinesischen Gesellschaft, chinesischen Visionen des globalen Miteinanders und der Geschichtspolitik im Reich der Mitte.

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Bertram Lang (2)

M.A. International Relations, College of Europe (Brügge)
M.A. Politikwissenschaft, Universität Freiburg & IEP d'Aix-en-Provence

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Die chinesische Kultur und Sprache faszinieren mich schon seit meiner Schulzeit. Mit dem politikwissenschaftlichen Studium kam dann auch das Interesse an den turbulenten und oft nur schwer überschaubaren politischen Entwicklungen von und in China dazu. Dank eines Stipendiums der Studienstiftung hatte ich während des Masterstudiums das Glück, ein Jahr lang nicht nur an der Nanjing University mein Chinesisch verbessern und ein Praktikum bei der Europäischen Delegation in Beijing absolvieren zu können, sondern auch viel Zeit für Reisen quer durchs Reich der Mitte zu haben. Die allgegenwärtige Spannung zwischen – zumindest oberflächlicher – politischer Uniformität und der riesigen Vielfalt sozio-ökonomischer Realitäten beschäftigt mich seitdem immer wieder aufs Neue. Diese Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit des modernen Chinas durch die Linse der Social Media-Diskussionen wiederzugeben – das ist für mich die spannende Herausforderung bei Stimmen aus China. Dabei interessieren mich sowohl innenpolitische Themen wie regionale Disparitäten oder die Minderheitenpolitik als auch die internationale Rolle der Volksrepublik China, insbesondere die europäisch-chinesischen Beziehungen.
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Christina Maags (6)

studiert Modern East Asian Studies (M.A.), Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Daniel Gerichhausen (14)

Doktorand und wissenschaftliche Hilfskraft an der Abteilung für Japanologie, Universität Bonn.

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Mein Weg nach China führte über Japan. Während Schulzeit interessierte ich mich bereits sehr für fremde Sprachen und wählte schließlich als Studienfach die exotischste, die ich mir denken konnte: Japanisch. Vieles aber, das mich an japanischer Kultur, Kunst und Literatur fasziniert, hat seinen Ursprung oder zumindest sein Vorbild in China. Deshalb nahm ich im zweiten Jahr an der Universität Chinesisch als Zweitsprache hinzu und habe diesen Entschluss nie bereut. Besonders reizen mich die Großleistungen auf den Gebieten der Prosa, Lyrik und Philosophie, die die chinesische Zivilisation dem Geistesleben Ostasiens geschenkt hat. Auch für SAC beschäftige ich mich vor Allem mit China im internationalen Kontext: Wie nehmen die Chinesen ihr eigenes Land und seine Rolle in der Welt wahr? Welchen Eindruck haben sie vom Ausland? Aus welchen Blickwinkeln sehen sie das globale Zeitgeschehen?”
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Daniel Soesanto (13)

M.A. in Politik und Gesellschaft Ostasiens Eberhard-Karls Universität Tübingen (M.A.)

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Dennis Abel (3)

Master of Arts Politikwissenschaft und Energiewirtschaft an der Universität zu Köln

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Studienaufenthalte in Peking und Nanjing haben mein Interesse an China geweckt und ein Journalismuspraktikum in Peking hat mich dazu bewegt, Teil der Berichterstattung über das Land zu werden. Stimmen aus China bietet interessierten Lesern die Möglichkeit, Einblicke in die gesellschaftlichen Diskurse zu erhalten, ohne dabei mit typischen Klischees und Stereotypen konfrontiert zu werden. Es sind insbesondere Themen chinesischer Außen-, Energie- und Umweltpolitik, die ich bei Stimmen aus China abbilden möchte.
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Duc-Hien Huynh (7)

Derzeitige Beschäftigung:

Consultant bei APCO Worldwide in Berlin

Diplom-Regionalwissenschaftler Ostasien (Schwerpunkt China), Universität zu Köln. Alumnus des Lektorenprogramms der Robert Bosch Stiftung, Jahrgang 2009/2010, Xiamen, China

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Meine Verbindung zu China wurde mir in die Wiege gelegt: Als Sohn chinesischer
Eltern wurde ich im westfälischen Münster geboren. In meinem Studium habe ich mich intensiv mit Chinas Politik, Geschichte und Rechtskultur auseinandergesetzt. Durch ein Auslandsstudienjahr in Beijing, ein Redaktionspraktikum bei der Beijing Review sowie durch eine zweijährige Gastdozentur an der Xiamen University habe ich zusätzliche Landeserfahrung gesammelt. “Stimmen aus China” hat mich vor allem deswegen überzeugt, weil es den Anspruch verfolgt, die Bandbreite chinesischer Meinungen abzubilden – ohne dabei den belehrenden Zeigefinger zu erheben. Durch meine Mitarbeit bei SAC möchte ich dazu beitragen, ein facettenreicheres Bild von China zu zeichnen. Ich interessiere mich sowohl für aktuelle Entwicklungen auf politischer und legislativer Ebene als auch für klassische Feuilleton-Themen.

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Ella Daschkey (14)

Redakteurin.
M.A. in Politik und Gesellschaft Ostasiens Eberhard-Karls Universität Tübingen (M.A.)

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Warum fasziniert mich gerade China? Darauf habe ich keine konkrete Antwort. Es hat alles mit einem Preisausschreiben angefangen. Meine Mutter hat 1996 zwei Flugtickets gewonnen und wir konnten uns das Reiseziel selbst aussuchen. Aus irgendeinem unerklärlichem Grund habe ich wohl zu ihr gesagt, dass ich gerne nach China reisen möchte und China ist es geworden. Damals war ich gerade 11 Jahre alt und das Erlebte hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich seitdem immer wieder nach China wollte. Dieses Land wird einfach nicht langweilig. SAC ist ein tolles Projekt. Gerade in Anbetracht der meist sehr einseitigen deutschen Medienberichterstattung über China, in der es nur schwarz und weiß zu geben scheint, ist es gut, ein Projekt wie SAC zu haben. Ich finde es wichtig, dass die deutsche Öffentlichkeit auch etwas von der vielfältigen Diskussionskultur des Landes mitbekommt und nicht immer nur, wie die Meinungsfreiheit unterdrückt wird. Mich interessieren vor allem die Stimmen zur gesellschaftlichen Entwicklung des Landes. D.h. wie Chinesen das bewerten, was gerade in ihrem eigenen Land passiert wie z.B. die ganzen Massenvorfälle, Regierungswechsel und der wachsende soziale Druck mit dem sich gerade die junge Generation immer mehr konfrontiert sieht.
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Fabian Hamacher (1)

B.A. Modern China (Uni Würzburg), studiert Journalismus (National Taiwan University). Arbeitet als freier Journalist in Berlin.

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Gesa Stupperich (7)

Studiert Sinologie (Magister), Universität Heidelberg

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Fabian Luebke (9)

Ostasienwissenschaften (B.A.), Universität Heidelberg; studiert Moderne Sinologie (M.A.), Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Germanistik, Eberhard-Karls Universität Tübingen.

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Es muss wohl die mit einem geheimnisvollen Schriftzeichen geschmückte Plastik-Satin-Bettwäsche aus meinen Jugendtagen gewesen sein, die mich letztendlich bis nach China geführt hat. Begeistert von Land und Leuten habe ich mich von einem zögerlichen Sinologie-Ersti zum Überzeugungstäter entwickelt, der in der Changchuner Fußballarena seine sprachliche Unschuld verloren und eine innige Verbindung zum chinesischen Nordosten aufgebaut hat.
Ich schreibe für SAC, da ich den klobigen Schrank der China-Klischees ein wenig ins Wanken bringen, oder diesem zumindest ein paar neue Schubladen hinzufügen will. Meine Lieblingsthemen sind Fragen zu politischer Ökonomie, politischer Philosophie und dem Leben der chinesischen Post-80er-Generation. Als überzeugter Generalist hänge ich allerdings auch täglich am Weibo-Tropf und interessiere mich faktisch für alles, was gerade die Gemüter der chinesischen Online-Gemeinde erhitzt.
Private Meinungen gibt’s auf: www.henhao.de
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Joschka Heinz (5)

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (M.A.), Schwerpunkt: China - Wirtschaft und Sprache, Universität Oldenburg

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Seit ich 2006 mein Studium begann stieg meine Begeisterung und mein Interesse für China mit jedem Semester. Als ich schließlich das erste Mal in China war, war ich überrascht von soviel kritischem Diskurs, selbst zu Themen, die in deutschen Chinareiseführern als „riskant“ eingestuft wurden.
Bei Stimmen aus China fasziniert mich, dass diesen Stimmen ein Sprachrohr gegeben wird und gezeigt wird, dass in China nicht nur gleich und uniform gedacht wird, sondern eine lebhafte Diskussionskultur herrscht. Auch werden hier Themen besprochen, die in Deutschland nicht so populär sind, gleichzeitig aber zeigen, was die chinesische Bevölkerung momentan bewegt.
Besonders interessieren mich gesellschaftliche Themen, weil dort der Wandel Chinas sehr deutlich zu sehen ist. Ausserdem noch Wirtschaft und Politik.

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Katja Pessl (7)

Doktorandin und Wissenschaftliche Koordination Centre for Modern East Asian Studies - Georg August Universität Göttingen

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Es war ein Stipendium, das mich an die Filmakademie in Peking und zur ersten Bekanntschaft mit der chinesischen Hauptstadt führte. Bis heute bestechen mich die Freunde von damals durch ihren scharfen Geist, gewitzte Gespräche und ihren unvergleichlichen Humor. Der Begleiter guter Gespräche ist bekanntermaßen das gute Essen, und besonders davon gibt es in China reichlich. So hält mir China Leib und Seele zusammen und lädt mich ein, Bekanntes wieder zu entdecken und Neues zu probieren. Trotz aller wirtschaftlichen, politischen und medialen Bekenntnisse, ist das Land der Mitte weit davon entfernt, auch in unserer Mitte angekommen zu sein. SAC bietet die Möglichkeit, das zu ändern. Denn die präsentierten Themen sind in ihrer Auswahl nicht von Rücksichtnahme auf Auflagenstärke und journalistischem Mainstream bestimmt. Anstatt immer mehr vom Gleichen gibt es bei SAC Berichte aus den Nischen. Daher ist es ist mir eine Freude, aus dem Spektrum meines Interesses einzelne Beiträge beisteuern zu dürfen. Insbesondere über die Themen Bildung und Ausbildung, Menschen mit Behinderung, Essen und Trinken, Dokumentarkunst und gerne auch über Popkultur, Lifestyle und neue Trends der Unterhaltungsindustrie möchte ich bei SAC schreiben.
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Dr. Kristin Kupfer (16)

Beratende Redakteurin.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Sinologie an der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

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Das erste Mal habe ich mich wegen einer MacGyver-Folge über das Tiananmen-Massaker für China interessiert. Danach habe ich sehr viel über die Protestbewegung vom Frühjahr 1989 gelesen. Der Mut der Menschen und ihre Sehnsucht nach Freiheit haben mich sehr beeindruckt. Besonders interessiere ich mich für die Themen sozialer Wandel, Religion und Technologie in China. An Stimmen Aus China fasziniert mich die Stimmen-Vielfalt, die aus China aber auch durch die Autoren und Autorinnen vermittelt wird.

Private Meinungen gibt’s auf: www.kristin-kupfer.com
Twitter: gusiting
Sina Weibo _ gusiting (古思亭)

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Lisa Niklas (10)

Studiengang und Uni: Soziologie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Sinologie/modernes China (Magister), Uni Köln

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An das „Thema China“ bin ich eigentlich eher aus Zufall gekommen: Ich habe an der Uni dringend ein zweites Nebenfach gesucht, habe mich, ein wenig naiv und ohne jegliche vorherige Verbindung zu China, für Sinologie entschieden. Aus einer eher zufälligen Wahl ist dann eine große Liebe geworden. Was mich so an China fasziniert? China ist ein Land der Bewegung und des rapiden Wandels. Während man in Köln 15-20 Jahre für den Bau einer neuen U-Bahn-Linie braucht, kommen in Shanghai (zumindest gefühlt) jährlich ein bis zwei neue Linien hinzu. China ist ein Land auf der Suche, noch längst nicht fertig, für allerlei Experimente bereit und offen für neue Wege. Das finde ich unglaublich spannend und aufregend. Mein größtes Anliegen ist es, hierzulande das einseitige und etwas langweilige Bild von China bildhauerisch zu bearbeiten und einen Beitrag dazu zu leisten, einen Perspektivenwechsel herbeizuführen, der unsere abgeklärte, „alles-zu-wissen-und-alles-zu-kennen-glauben“-de europäische Art in Frage stellt und ein paar „Aha“-Momente provoziert. Stimmen aus China ist dafür das passende Projekt. Meine Lieblingsthemen sind vor allem gesellschaftliche Themen, wie soziale Gerechtigkeit, der demographische Wandel und das Leben der Post-80er-Generation.
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Marie-Luise Abshagen (34)

studiert Politik und Gesellschaft Ostasiens (M.A.), Eberhard-Karls Universität Tübingen

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China – ein Land der Widersprüchlichkeiten. Verstehen kann man die Kontraste zwischen Arm und Reich, zwischen Land und Stadt, zwischen Staat und Gesellschaft, zwischen Moderne und Tradition kaum. Aber das macht es gerade so interessant. Den Stimmen der Bereiche “Zivilgesellschaft” und “Umwelt” gebe ich besonders gerne eine Plattform.
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Maurice Jones (1)

Studiengang: Asienwissenschaften, Universitaet Bonn; derzeit im Auslandsstudium an der Shizuoka University in Japan

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Mein Interesse für Asien generell hat sich schon in meiner Jugend entwickelt. Der Fokus auf China und Ostasien ist dann während meines Studiums hinzugekommen. Da ich im Studienjahr 2011/12 für ein Jahr an der National Taiwan University studiert und zeitgleich in der deutschen Abteilung von Radio Taiwan International tätig war, hat sich die Chance bei SAC mitzuwirken als gute Gelegenheit erwiesen, dies fortzuführen. Durch mein Jahr in Taipeh liegen mir vor allen Dingen Entwicklungen in den China-Taiwan Beziehungen am Herzen, jedoch bin ich auch generell an den Entwicklungen in Politik und Gesellschaft Chinas und Taiwans interessiert.
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Maximilian Kalkhof (6)

Ostasienwissenschaft (B.A.), Uni Heidelberg
Chinesische Literatur (M.A.), National Taiwan University; Evangelische Journalistenschule Berlin; seit Januar 2015 Mitarbeiter bei SPIEGEL ONLINE und DER SPIEGEL
@MKalkhof www.maximiliankalkhof.de

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In den deutschen Massenmedien kommt China meist ziemlich monolithisch daher. Dabei ist es ein Reich ohne Mitte, voller Gegensätze und Ungleichzeitigkeiten. Das Netz ist dabei der Ort, an dem die dazugehörigen Debatten geführt werden, offen, polemisch und – wenn die Internetpolizei dazwischenfunkt – kreativ. Das Staatsparkett oder die kleinen Dramen außerhalb des Scheinwerferlichts, die Neubesetzung des Politbüros oder das berühmte umfallende Fahrrad, was weitere Wellen schlägt, ist oft gar nicht auf den ersten Blick erkennbar. Aufstieg und Fall des Bo Xilai interessieren mich deswegen genauso wie das Schicksal der kleinen Yueyue oder die politische Poesie der Gras-Schlamm-Pferde. Außerdem werfe ich ab und an einen Blick auf die demokratische Seite der Taiwan-Straße. Bei einer Schale Oolong-Tee vergesse ich das alles aber auch mal. 

Twitter: MKalkhof

Weibo: 阿德_不孤必有邻

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May-Britt Wilkens (1)

studiert Sprache, Kultur, Translation Chinesisch (M.A.) an der Johannes-Gutenberg Universtität Mainz.

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Melanie Adamietz (6)

Ostasienwissenschaft (B.A.), Uni Heidelberg

Sprache, Kultur, Translation Chinesisch (M.A.), Johannes-Gutenberg Universtität Mainz

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Ich bin heute nicht mehr in der Lage genau zu sagen, was es war, das mich direkt nach dem Abitur so an China fasziniert hat. Vermutlich war es die Entfernung, das Fremde und die Faszination an einer Kultur, die so ganz und gar anders ist als die eigene. Die richtige Begeisterung begann dann mit dem Studium, durch das Erlernen der Sprache, den ersten längeren Chinaaufenthalt, den Kontakt mit Land und Leuten und dem schnellen, spürbaren Wandel, der sich bei jeder Reise nach China wahrnehmen lässt.
SAC halte ich vor allem aus dem Grund für ein tolles Projekt, da es die Möglichkeit bietet mit vorgefertigten und meist sehr einseitigen Meinungen und Vorurteilen aufzuräumen. Besonders interessieren mich die Auswirkungen des rasanten wirtschaftlichen Wachstums und der Globalisierung auf die Zivilgesellschaft, insbesondere auf die junge Post-80er-Generation.

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Miriam Boersting (3)

B.A. Asienwissenschaften (Uni Bonn), studiert Orientalische und asiatische Sprachen (Übersetzen) Chinesisch und Japanisch (M.A.), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Warum ausgerechnet China? Bei mir fing alles mit einem Aushang am schwarzen Brett in der Schule an: Praktikum als Englischlehrer in China gesucht. Das Abi gerade in der Tasche schoss mir durch den Kopf: China, warum eigentlich nicht? Dass es wirklich für sechs Monate in diese fremde Welt geht habe ich erst richtig realisiert, als ich schon im Flieger saß. In China war dann alles wirklich sehr fremd, sehr anders. Ich dachte mir: Die Chinesen, die werde ich nie verstehen. Und heute, diverse Chinaaufenthalte und ein Studium später, denke ich das manchmal immer noch. Aber gerade das macht es auch so spannend. Mit China wird es nicht langweilig.

Bei Stimmen aus China mache ich mit, weil ich mich wirklich mit dem Ziel des Blogprojekts identifizieren kann. Oft genug werde ich von Leuten auf meine Studienwahl angesprochen, die ein sehr einseitiges, häufig negatives Bild von China haben. Aber dass es auch andere Facetten von China gibt als Menschenrechtsfragen und Handelsstreitigkeiten, als aufsteigende Wirtschaftsmacht und korrupte Kader, dass in China selbst auch so manches Problem kontrovers diskutiert wird – das zu zeigen liegt mir sehr am Herzen. Meine Leib- und Magenthemen bei und außerhalb von SAC sind Literatur, Zivilgesellschaft, Recht und Medien.

 

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Mein vorrangiges Interesse an China war zuerst die Sprache, weil sie so ganz anders ist, als europäische Fremdsprachen, und man absolut bei null anfängt. Man muss erstmal schreiben lernen, wie als kleines Kind früher, und spürt um so mehr, was man noch alles nicht kann! Im Laufe meines Studiums rückte aber auch das Land selbst, seine Rolle in der Welt, und das Potential, das in diesem riesigen Land steckt, in meinen Fokus. Es gibt so viele Fragen, die mich in Bezug auf China beschäftigen, dass ich mittlerweile vermutlich ein ganzes Buch damit füllen könnte. SAC bietet mir die Möglichkeit, mich direkter mit meinen brennenden Fragen zu beschäftigen, anstatt mir alles aus zweiter und dritter Hand anzulesen. SAC zeigt mir eine Vielfalt an Einstellungen und Ansichten in China, wie sie in der Literatur, die ich für mein Studium normalerweise lese, wenig bis gar nicht Beachtung findet. Und auch das Übersetzen ist etwas außerordentlich spannendes für mich. Das allerwichtigste Thema ist für mich die Frage nach der Existenz einer Zivilgesellschaft in der VR China. In meinem Studium ist mir bisher kein Thema begegnet, dass mich so sehr beschäftigt, mir Kopfzerbrechen bereitet – und auf das es so wenige, eindeutige Antworten gibt. Als zweites Thema fallen mir Medien und politische Kommunikation ein, was auch im Zusammenhang mit meinem Top-Thema steht. Ich glaube, in einem so riesigen Land ist allein schon der Größe und schieren Masse an Menschen wegen schwierig, eine vernünftige Kommunikation zwischen Gesellschaft und Staat zu erhalten – wenn dies überhaupt im Interesse der Beteiligten liegt. Und als drittes, eine persönliche, nicht studien-bezogene Herzensangelegenheit, ist die Frage nach Kinderschutz und Kinderrechten in China, und allgemein ganz Asien. Für mich persönlich ist ein Land umso fortschrittlicher, je besser es diejenigen schützen kann, die diesen Schutz am meisten brauchen. Gerade was Waisenkinder angeht, behinderte Kinder oder einfach mit Fehlbildungen geborene Kinder, ist die Lage in China und Asien allgemein ziemlich schwierig.
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Oliver Pöttgen (29)

studiert “Politik und Gesellschaft Ostasiens” (M.A.), Eberhard Karls Universität Tübingen

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An China fasziniert mich besonders seine „Spannung“, die sogar auf der Straße spürbar war und ist, als wäre die Luft mit einem Hunger nach Fortschritt und Lebenschancen aufgeladen. Wenn auch oft sehr anstrengend, so ist dieses Elektrisiert-sein aber ein sich lohnender Gefühlskontrast zum Satt-sein vieler deutscher Städte.

Ich schreibe für „Stimmen aus China“, weil ich mich sehr mit dem Ziel der Seite identifizieren kann, der deutschen Öffentlichkeit den chinesischen Meinungsstrauß in seiner ganzen Blütenpracht vor Augen zu führen und so beim Abbau von Vorurteilen zu helfen. Besonders interessiere ich mich dabei für innerchinesische, die Gesellschaftsentwicklung widerspiegelnde Themen, wie Protestbewegungen, Folgen gesellschaftlicher Stratifikation oder die Rolle der Medien, ganz besonders des Internets. Unter all den Stimmen aus China zählen Liang Wendao, Liu Yu und Li Chengpeng zu meinen Favoriten. Aber es darf auch gerne leichtere Kost sein: Klatsch und Tratsch, die Auswüchse der chinesischen Unterhaltungsbranche und die Eskapaden ihrer Stars und Sternchen haben es mir ebenso angetan. Sehr am Herzen liegen mir generell jene Themen, die etwas abseits vom Wegesrand lauern.
Private Meinungen gibt’s auf: http://poettpourri.jimdo.com

Twitter: https://twitter.com/poettpourri

Xinlang Weibo: http://www.weibo.com/u/2671412563

Für den Stimmen aus China Weibo Account posted Oliver interessante Links und chinesische Zusammenfassungen der SAC Artikel.

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Rebekka Cordes (6)

Moderne Chinastudien, English Language and Linguistics, Deutsch als Fremdsprache (B.A.), Universität Trier; studiert derzeit Chinastudien (M.A.), Universität zu Köln.

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Eine gute Freundin brachte mir die ersten chinesischen Wörter bei. Ich erinnere mich noch, wie sie schmunzelte, als ich verkrampft versuchte NihaoGuten Tag 你好 in der richtigen Strichreihenfolge zu schreiben. Aber auch wenn am Anfang vieles schwierig und fremd schien, hatte mich die Faszination für China gepackt. In den deutschen Medien ist die Chinaberichterstattung viel zu häufig durch die gleichen Schlagwörter und Themen geprägt. Im Team von Stimmen aus China möchte ich mithelfen ein differenzierteres Bild der chinesischen Realität aufzuzeigen. Denn hier kommt die chinesische Zivilgesellschaft in ihrer Vielfalt zu Wort. Mein besonderes Interesse gilt dabei dem Zusammenspiel von Tradition und Moderne im täglichen Leben und der Stellung der Frau in der chinesischen Gesellschaft.
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Robert Hojda (1)

Bachelor of Arts in den Fächern Sinologie und Sportwissenschaft (Ruhr-Universität Bochum) und Vice Bachelor in Chinesisch (Xiamen University)

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Eine mystische Kraft muss mich wohl in die Studienfachberatung des Lehrstuhlinhabers für Geschichte und Philosophie Chinas in Bochum getrieben haben. Im Büro, eine ältere, zerbrechliche Gestalt, hoch gebildet, aber (wie ich meine) jederzeit bereit, auf eine unvorhergesehene Bewegung von mir blitzschnell zu reagieren. Bingo! – das sollte mein „Meister“ werden. Spaß beiseite. Ich hatte mich für das Studium entschieden und das Interesse für China wurde von Tag zu Tag größer. China und Chinesisch sind ja bekanntlich Fässer ohne Böden und je mehr man weiß, desto mehr möchte man wissen. Ich begeistere mich sehr für das alte China, das Spannungsfeld von Kultur und Modernisierung und verfolge mit großem Interesse tagespolitische Ereignisse.
Wenn ich jemandem erzähle, dass ich einige Jahre in China gelebt habe, dann werde ich oft gefragt: „Und? ‒ wie ist es denn da?“, oder gar „ist es da wirklich so schlimm?“ Obwohl China täglich in den deutschen Medien ist, weiß man nicht viel über das Leben in China. Und Deshalb ist SAC klasse! Weil es den deutschsprachigen Nutzern erlaubt, in die Mitte der chinesischen Gesellschaft zu schlüpfen und sich ein eigenes Bild zu machen. Sich von Chinesen selbst berichten zu lassen. Dazu möchte ich als Autor beitragen.

 

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Roman Serdar Mendle (11)

ehem. Chefredakteur
Officer, Smart Urban Infrastructure Team
ICLEI - Local Governments for Sustainablitiy, World Secretariat, Bonn

M.Sc. Environmental Studies and Sustainability Science, Lund Universitet (LUMES)
B.A. Wirtschaft und Politik Ostasiens, Ruhr-Universität-Bochum

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Meine Faszination für China, die chinesische Schrift und Kultur habe ich so lange ich denken kann. Als Kind zog ich irgendwann durch Zufall Jaques Gernets Buch „Die Chinesische Welt“ aus dem Regal meiner Eltern. Die Bilder altchinesischer Schriften darin kamen mir vor wie Runen oder Hieroglyphen, die ich voller Faszination abmalte. Irgendwie blieb das hängen. Asien generell interessierte mich. Von Sushi und Samurai bis zu den Weisheiten im Dao De Jing, das ich manchmal im Schulunterricht las, anstatt aufzupassen. Als ich dann 2004 kurz vor dem Abitur zum ersten Mal nach China kam, wusste ich: hier will ich wieder hin.

Seitdem habe ich zusammengenommen mehrere Jahre in China gelebt, und zu meiner ursprünglichen Faszination für die alte Kultur Chinas sind inzwischen viele andere Interessen dazugekommen: Land, Leute, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft… Aber am meisten interessiere ich mich als angehender Nachhaltigkeitswissenschaftler für Umwelt- und Entwicklungsherausforderungen Chinas. Stimmen aus China ist daher eine tolle Plattform für mich, auf der ich mich unter Gleichgesinnten mit all diesen Themen auseinandersetzen kann.

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Ruben Ranke (4)

Sinologie, Chinesische Sprache, Ostasiatische Kunstgeschichte (Magister), Humboldt-Universität und Freie-Universität zu Berlin

 

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Tobias Adam (8)

studiert Regionalstudien Ostasien (Schwerpunkt China) und allgemeine Politikwissenschaften (Diplom), Universität zu Köln

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China ist aus den Nachrichten nicht mehr wegzudenken. Rekorde im Wirtschaftswachstum, Umweltskandale oder die immerwährende Diskussion um die Menschenrechte – China ist schon längst einer der wichtigsten Größen und Einflussfaktoren in der Weltpolitik geworden. Ein Jahr in China hat mir dabei aber vor Augen gebracht, dass China durch weitaus mehr bewegt wird, als durch das, was uns bzw. das Ausland über die Medien erreicht; und dass es sich lohnt, über diese Dinge zu berichten, um zumindest eine kleine Ergänzung der Berichterstattung über China zu erreichen. Das Projekt „Stimmen aus China“ ist für mich dabei ein kleiner, jedoch wichtiger Schritt zur Schließung dieser Lücke.

 

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Viviane Lucia Fluck (14)

eh. Chefredakteurin 2009 - 2015.

Wirtschaft und Politik Ostasiens (B.A.), Ruhr-Universität-Bochum, Media & International Development (M.A.), University of East Anglia (UEA), England, derzeit Universitätsgeförderte Promotion zum Thema Katastrophen-Management und Partizipatorische Kommunikation, School of Political, Social and International Studies, UEA, England

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Meine Mutter behauptet hinter meinem linken Ohr würde sich ein „made in China“-Tattoo verstecken, da sie in den 1980er Jahren meinen Vater in Shanghai kennengelernt hat und wir bis zu meinem zwölften Lebensjahr viel Zeit in China verbracht haben. Die Liebe zu China hat sich sozusagen pränatal entwickelt. Nach knapp zehn Jahren Chinapause habe ich nach dem Abi Politik Ostasiens und Chinesisch studiert um neu in die Zweitheimat einzutauchen. Während meiner zwei Jahre in Sichuan habe ich nicht nur gelernt scharfes Essen zu genießen sondern auch das es in China trotz viel Vertrautem noch viel Unbekanntes zu entdecken gibt. In diesen zwei Jahren wurde Sichuan vom Wenchuan Erdbeben im Mai 2008 getroffen. Nach dem Beben wollte ich den Menschen in der betroffenen Region helfen. Entsprechend habe ich mein Studium verkürzt und am Aufbau einer NGO mitgearbeitet. Daher interessiere ich mich besonders für den Bereich Entwicklungsarbeit und Zivilgesellschaft in China. Auch die chinesischen Medien faszinieren mich. Die Arbeit bei Stimmen aus China ist für mich deswegen so inspirierend und interessant da ich beim Redigieren der Artikel und der Themenplanung immer wieder auf chinesische Stimmen stoße die in den deutschen Mainstreammedien leider nur selten zu hören sind, aber genau deswegen umso wichtiger sind.
Private Meinungen gibt’s auf www.vivianesview.wordpress.com
twitter: @vivianelucia

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Volker Stanislaw (29)

Sozialwissenschaften (Schwerpunkt: Globalisierung, Transnationalisierung, Global Governance) Ruhr-Universität Bochum (M.A.)

 

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Ich schreibe für „Stimmen aus China“, weil ich vor allem den Ansatz interessant und wichtig finde, neben offiziellen chinesischen Medien auch die Stimmen der normalen Bevölkerung darzustellen. Besonders interessiere ich mich für gesellschaftliche und politische Debatten in China. Als Chinesin bietet mir die Mitarbeit bei SAC außerdem die Möglichkeit mehr über meine Heimat zu lernen.
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Wolfgang Fromm (2)

Regionalwissenschaftler Ostasien, Schwerpunkt China (Diplom), Universität zu Köln

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Mein erstes Interesse an China begann als Jugendlicher und führte mich zu meinem gewählten Studienfach mit dem Schwerpunkt China. Langjährige Aufenthalte in Sichuan verwandelten mich zu einem Wanderer zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur. Besonders das chinesische Kino fesselt mich seit meinem ersten längeren Aufenthalt in China. Mit dem Projekt „Stimmen aus China“ will ich die vielfältige und komplexe chinesische Realität Lesern, die mit China keine engeren Berührungspunkte haben, näher bringen. Die Wechselwirkungen zwischen den kleinen und den großen Dingen stehen für mich im Vordergrund. Deswegen interessieren mich besonders für wirtschaftliche, politische Themen speziell in Verbindung mit Deutschland.
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Yong Yang (44)

M.Sc. in Environmental Sciences Universität zu Köln

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Ich bin in China geboren und aufgewachsen, habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht, studiert und gearbeitet bis ich mit 23 Jahren nach Deutschland kam. Mittlerweile schlagen zwei Herzen in meiner Brust: eins für Deutschland und eins für China. Trotz glücklichem Leben in Deutschland vermisse ich China oft und viel. Nun, in Deutschland, betrachte ich China von außen, lese viel über China und rede gern mit anderen über mein Heimatland, kulturelle Unterschiede, Gesellschaft, Politik etc. China hat mich geprägt, Deutschland verändert. Lernt man eine neue Kultur kennen, fängt man an das Gewohnte in Frage zu stellen. Hierzulande besteht das Gerücht, Chinesen würden nicht gern über gesellschaftliche und politische Probleme in China reden. Dem möchte ich gern widersprechen und ein Zeichen setzen. Trotz Sehnsucht nach und Liebe zu meiner Heimat, betrachte ich China mit offenen Augen und versuche mir eine objektive Meinung darüber zu verschaffen. Dies möchte ich mit der Welt teilen, darum schreibe ich für SAC. Das chinesische Volk hat nicht – wie uns viele Ratgeber über „das chinesische Denken“ vielleicht weiß machen wollen – nur eine Meinung. China ist vielseitig und spannend. Legen wir unsere Vorurteile ab und hören wir den Menschen zu!