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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv der Kategorie: Politik
Nach der Hinrichtung von Jang Song-thaek – Chinas Blogger diskutieren
Am 12. Dezember 2013 wurde der entmachtete Onkel des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un wegen eines angeblichen Umsturzversuches von einem Militärtribunal zum Tod verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet. Chinas Netizens zeigen sich entsetzt über diesen Schritt.
Mondgöttin und Jadehase gelandet – Chinas Netizens debattieren nationales Mondprogramm
Als dritte Nation nach der ehemaligen Sowjetunion (1959) und den USA (1962) ist es der Volksrepublik China im Dezember 2013 gelungen, eine Sonde zum Mond zu schicken. Für viele Beobachter ist die Mondlandung von Chang’e 3 und dem Roboter Jadehase mehr als nur ein technologischer Erfolg. Sie sei vielmehr ein Symbol für neue internationale Ambitionen Chinas.
Nach Mandelas Tod – Beileidsbekundungen und Bewunderung im chinesischen Netz
Nach dem Tod des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela am 5. Dezember 2013 trauert die ganze Welt um den „Giganten der Gerechtigkeit“. Auch Chinas Netizens bekunden ihr Beileid, Bewunderung und Respekt.
Der Li Tianyi-Prozess – Verwöhnte Neureiche und die Macht der Medien
Es ist wieder ein Prinzling-Skandal, der letzten Monat unter Chinas Netizens für viel Diskussionsstoff sorgte. Der 17-jährige Li Tianyi, Sohn zweier bekannter Sänger, wurde Ende November 2013 der Gruppenvergewaltigung für schuldig befunden und in zweiter Instanz zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Dem Urteil vorangegangen waren wilde Spekulationen über Verfahrensfehler und Vertuschungsversuche.
Patient attackiert Arzt – Probleme im Gesundheitssystem werden drastisch sichtbar
Die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten ist in China seit Langem angespannt. Auch kommt es bisweilen zu Attacken von Patienten gegen Ärzte. Nachdem ein 33-jähriger Patient, der unzufrieden mit dem Ergebnis einer Nasen-OP war, am 25. Oktober 2013 einen HNO-Arzt erstochen hatte, Ist die Lage wieder angespannter. Chinas Netizen diskutieren.
Wohnraum in China kaum noch zu bezahlen
Chinas Immobilienmarkt droht zu überhitzen. Im Oktober 2013 stiegen die Immobilienpreise in 69 von 70 Großstädten im Vergleich zum Vorjahr an. In Peking kostet eine 70 Quadratmeter Wohnung derzeit – so der Internationale Währungsfond – das 20-fache des Einkommens eines Durchschnittshaushalts. Vor einigen Jahren verabschiedete die Zentralregierung Maßnahmen zur Regulierung und Kontrolle des Immobilienmarktes. Geholfen hat es bis jetzt wenig.
David Camerons Flirt mit China: Schüler, lernt Chinesisch!
Zum Abschluss seiner jüngsten China-Reise posaunte Großbritanniens Premier David Cameron, dass englische Schüler zukünftig lieber Chinesisch statt Französisch oder Deutsch lernen sollten – der Wirtschaft zuliebe. Bei Chinesen blitzt er damit ab.
Chinas Zwei-Kinder-Politik – Können sich junge Chinesen ein zweites Kind leisten?
Im Jahr 2050 wird ein Viertel der Chinesen über 65 Jahre alt sein. Aus ökonomischen Gründen möchte die Regierung deshalb, dass wieder mehr Kinder geboren werden. Die Ein-Kind-Politik soll eine Zwei-Kinder-Politik werden. Doch obwohl viele die Lockerung der Geburtenpolitik begrüßen, macht sich unter Chinas Bloggern auch Skepsis breit: Wie sollen sie sich ein zweites Kind leisten können?
Festnahme und öffentliches Geständnis eines Journalisten – Chinas Netizen hegen Zweifel
Einmal mehr kam es vor einer offiziellen Anklageerhebung zu einem öffentlichen Geständnis vor laufender Kamera im chinesischen Staatsfernsehen. Mit kahl geschorenem Kopf und in Häftlingskleidung räumte der Journalist Chen Yongzhou ein, falsche Berichterstattung im Auftrag anderer gegen Zahlung von umgerechnet 60.000 Euro veröffentlicht zu haben. Das Geständnis sorgte für Empörung unter Chinas Netizen.
Der chinesische Traum – Ein Parteiprogramm, das Hoffnungen weckt
Zum Abschluss der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses, die im März 2013 in Peking stattgefunden hat, rief der neue Staats- und Parteichef Xi Jinping die chinesische Nation zur Verwirklichung des „chinesischen Traums“ auf. Unklar bleibt jedoch, welche Ziele hierbei konkret verwirklicht werden sollen. Während die Kommunistische Partei das „Wiederaufblühen der chinesischen Nation“ anstrebt, füllen viele Chinesen den Begriff mit ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen. Von einem gemeinsamen Ziel kann gegenwärtig nicht die Rede sein.






