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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv der Kategorie: Politik
Razzia in Chinas Sex-Hauptstadt
6.000 Polizisten rückten Anfang Februar 2014 in Dongguan gegen einen Staatsfeind aus – die Prostitution. Viele Chinesen empört dabei die Scheinheiligkeit der Behörden und die Sittenwächterei des Staatsfernsehens, dessen Enthüllungsbericht der Aktion vorausging.
Menschenrechtslage in Nordkorea – Einmischen oder gewähren lassen?
Ein etwa 400-seitiger Bericht der Kommission des UN-Menschenrechtsrats zur Menschenrechtslage in Nordkorea fördert eine Schwere von Verbrechen zu Tage, wie sie in der heutigen Welt beispiellos ist. Die Rede ist von Hungersnöten, Straflagern, Folter und sogar Sklaverei. Die Führung in Pjöngjang jedoch weist die Beschuldigungen kategorisch zurück und behauptet, dass es sich dabei lediglich um Anschuldigungen handelte, die vom Westen initiiert worden seien.
Andauernde Krise in der Ukraine – Chinas Netizen diskutieren
Am 16. März 2014 sprachen sich bei einem Referendum 97 Prozent der Krim-Bewohner für die Abspaltung von der Ukraine aus. Weltweit wurde ausführlich darüber berichtet. In China jedoch äußerten sich die offiziellen Staatsmedien verhalten. Grund hierfür sind die anhaltenden Probleme mit Separatismus im eigenen Land. In der Netzwelt hingegen toben heiße Diskussionen über die Ereignisse auf der Krim.
Elfenbeinhandel in China bald verboten? – Yao Ming löst Debatte aus
Yao Ming, ehemaliger Basketballer der NBA, setzt sich bei Chinas Regierung für ein nationales Verbot für den Handel mit Elfenbein ein. Dem chinesischen Superstar ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit garantiert. Viele teilen seine Meinung und befürworten seinen Vorschlag. Andererseits ist Elfenbein aber immer noch ein Statussysmbol und beliebt bei chinesischen Afrika-Touristen.
China und der Terror – Reaktionen auf den Anschlag am Bahnhof Kunming
Am Abend des 1. März 2014 stachen mit Messern bewaffnete Angreifer am Bahnhof der Stadt Kunming in Südwestchina auf Reisende ein. Mindestens 29 Menschen kamen ums Leben, über 130 wurden zum Teil schwer verletzt. Peking macht uigurische Separatisten verantwortlich. Chinas Netizens diskutieren über geeignete Maßnahmen gegen den Terrorismus und den richtigen Umgang mit ethnischen Minderheiten.
Frauenmangel in China führt zu wachsendem Menschenhandel
Frauenhandel wird in Europa in vielen Fällen mit Zwangsprostitution assoziiert. In China liegt der Grund viel mehr im allgemeinen Frauenmangel. Der Handel floriert vor allem in den ländlichen Regionen Chinas. Entführte Frauen sind dort schon zu Preisen zwischen umgerechnet 700 und 2.500 Euro zu erwerben.
Kampagne gegen Verschwendung öffentlicher Gelder – Chinas Netizens machen Vorschläge
Seit Chinas Parteichef Xi Jinping im März 2013 an die Macht kam, will er seine Kampagne ausnahmslos gegen Korruption und Amtsmissbrauch richten – von „kleinen Fliegen“ bis zu „Tigern“, also den Spitzenfunktionären. Dazu gehört seine Verbotsliste der „acht Regeln und sechs Verbote gegen Verschwendung“. Demnach soll es keine großen Bankette, keinen Urlaub und keine Geschenke auf Staatskosten mehr geben.
Nur Schall und Rauch? – Blogger diskutieren die neue Anti-Raucher-Richtlinie für Regierungsmitglieder
Nirgendwo sonst auf der Welt werden mehr Zigaretten konsumiert als in China. Bislang auch gerne in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Zügen und Taxis. Die chinesische Regierung will sich nun verstärkt für den Kampf gegen den öffentlichen Tabakkonsum einsetzen und mahnt neuerdings zur Verantwortung.
Ahnenverehrung mit Konfliktpotential – Abes Schrein-Besuch löst wieder Empörung aus
Am 26. Dezember 2013 besuchte Japans Premier Shinzo Abe den Yasukuni-Schrein und löste damit erneut einen diplomatischen Eklat aus. Die Reaktionen reichten von Unverständnis und Enttäuschung in den USA bis hin zu drastischen Aktionen in Südkorea und China.
Wen darf ich lieben? – Gleichgeschlechtliche Ehe in China
Seit den 1990er Jahren ist Homosexualität in China nicht mehr illegal und wurde 2001 von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen. 2003 traten erste Diskussionen über Homo-Ehen zu Tage. Wird die chinesische Gesellschaft liberaler?






