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25. Juli 2011

Skandal um Rotes Kreuz: „Alles hypokritische Hetzjagd“

Ein Beitrag von Daniel Soesanto
Skandal um Rotes Kreuz: „Alles hypokritische Hetzjagd“

Die Bloggerin „Fette Katzen spekulieren auch mit Aktien“ empfindet die öffentliche Empörung über das Rote Kreuz als ungerecht selektive Hetzjagd. Offenbar selbst Mitarbeiter beim Roten Kreuz, sind die Kritiker des Roten Kreuzes für sie Hypokriten. Denn Mitarbeiter von Wohltätigkeitsorganisationen seien immerhin auch nur Menschen, und Korruption sei nicht das Problem eines einzelnen Sektors, sondern des gesamten Systems. Zusammengefasst von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.


22. Juli 2011

Chinas Rotes Kreuz im Sumpf der Korruption

Ein Beitrag von Daniel Soesanto
Chinas Rotes Kreuz im Sumpf der Korruption

Im Juni entfachte ein Skandal um das chinesische Rote Kreuz Diskussionen in Chinas Blogs und Foren. Die zwanzigjährige Guo Meimei hatte sich in ihrem Blog als „commercial general manager“ des Roten Kreuzes geoutet und dort gleichzeitig ihren immensen Reichtum, der teilweise offenbar über das chinesische Rote Kreuz finanziert worden war, zur Schau gestellt. Wie auch die New York Times berichtet, befindet sich Chinas größte Hilfsorganisation angesichts einer Reihe von Korruptionsfällen schon länger in einer Glaubwürdigkeitskrise. Im April kursierte im Internet das Foto einer Restaurantrechnung über mehr als 10.000RMB, die ranghohe Mitarbeiter des Roten Kreuzes nach einem Abendessen hinterließen. Ende Juni veröffentlichte der Nationale Rechnungshof ferner einen Bericht, aus dem hervorging, dass das Rote Kreuz etwa vier Millionen Yuan zu viel für Hilfsausrüstung (der „überteuerte Zelte Skandal“) bezahlt hatte. Der „Guo Meimei-Skandal“ brachte das öffentliche Stimmungsfass schließlich zum überlaufen. Stimmen zu Korruption und Intransparenz beim Roten Kreuz, zusammengestellt von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.


11. Juli 2011

Chinas neue Regierung ab 2012: Xi Jinping, Li Keqiang und die charismatische Herrschaft

Ein Beitrag von Roman Serdar Mendle
Chinas neue Regierung ab 2012: Xi Jinping, Li Keqiang und die charismatische Herrschaft

2012 steht in China ein Regierungswechsel an. Wer die Nachfolger Hu Jintaos und Wenjiabaos sein werden, ist kein Geheimnis mehr. Trotzdem ist vielen nicht klar, wer Xi Jinping und Li Keqiang eigentlich sind. Run Taoyan zerreißt  Xi und Li kritisch auf dem Blog „Gründer der chinesischen Jasminrevolution“.   Sie hätten kein Charisma, und ohne Charisma könne kein Herrscher seine Gesellschaft stabil halten. Zusammengefasst von Roman Serdar Mendle


7. Juli 2011

Goldene Jungfern und diamantene Junggesellen – Geld und Liebe in China

Ein Beitrag von Marie-Luise Abshagen
Goldene Jungfern und diamantene Junggesellen – Geld und Liebe in China

Chinas Superreiche haben es nicht leicht, wenn es ums Dating geht. Zwar sind sie erfolgreich in Beruf, aber wie findet man da nebenbei noch den perfekten Partner? Diesem Problem begegnen seit einigen Jahren exklusive Dating-Agenturen nur zur Vermittlung von Partnern für Chinesen mit besonders viel Geld. Sie selber nennen ihre Verkuppelung „romantischste Arbeit“, tatsächlich treffen aber oft sehr reiche Männer im mittleren Alter auf hübsche junge Frauen mit dem Wunsch nach einem wohlhabenden Ehemann. Diese Partnersuche der Superreichen wird von der restlichen chinesischen Bevölkerung mit gemischten Gefühlen betrachtet. Während die einen davon träumen, sich auch mit einem aus dieser Gruppe verheiraten zu können, finden die anderen, dass Liebe nicht käuflich sein darf. Chinesische Blogger über den Wert von Liebe und Geld, zusammengetragen von Marie-Luise Abshagen.


10. Juni 2011

Bombenanschlag in Fuzhou – Terrorismus oder Heldentum?

Ein Beitrag von Ella Daschkey
Bombenanschlag in Fuzhou – Terrorismus oder Heldentum?

Ende Mai 2011 erschütterten eines Morgens drei Explosionen die Stadt Fuzhou in der Provinz Jiangxi. Zu beklagen sind neben Verletzen auch Tote, darunter der Täter, Qian Mingqi. Qian hatte zehn Jahre vergeblich gegen den Abriss seines Hauses und die geringe Kompensation dafür geklagt. Auch über das Internet versuchte Qian auf seinen Fall aufmerksam zu machen, blieb aber mit seinen Ansprüchen erfolglos. Schließlich ließ er Taten folgen und zündete drei Sprengsätze. Chinas Netizens diskutieren, ob der Anschlag in Fuzhou gerechtfertigt war und ob Qian Terrorist oder Märtyrer ist. Eine Kommentarsammlung von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.


9. Juni 2011

Homogenität und Materialismus in China – „Warum es uns an einer kultivierten Lebenseinstellung mangelt“

Ein Beitrag von Marie-Luise Abshagen
Homogenität und Materialismus in China – „Warum es uns an einer kultivierten Lebenseinstellung mangelt“

„Chinesen sind materialistisch orientiert, sind gleichförmig und homogen. Ihre einzigen Gesprächsthemen drehen sich um ‚Wohnungen‘ und ‚Autos‘. In ihrer Einstellung zum Leben fehlt es ihnen an jener Pluralität, wie sie der Westen aufweisen kann.“ Mit dieser These aus seinem Aufsatz „Warum es uns an einer kultivierten Lebenseinstellung mangelt“ fasste der chinesische Historiker Xiao Gongqin 2006 zusammen, was heute viele Chinesen denken: In unserer Gesellschaft geht es nur um Geld.  Xiao meint: „Uns Chinesen fehlt es nicht an Weisheit, an Willenskraft, an Fließ oder an Tatenkraft. Was uns fehlt ist eine romantische Einstellung zum Leben.“ Ein Überblick von Kommentaren zu Xiaos Aufsatz von Marie-Luise Abshagen.


9. Juni 2011

Entwicklungshilfe aus dem Entwicklungsland China

Ein Beitrag von Jost Wübbecke
Entwicklungshilfe aus dem Entwicklungsland China

Das aufstrebende China ist inzwischen ein wichtiger internationaler Geldgeber in der Entwicklungshilfe geworden. Mitte April 2011 stellte der Staatsrat erstmals das Weißpapier zu Entwicklungshilfe vor. Demnach hat China seit 1950 fast 39 Milliarde Dollar Entwicklungshilfe vergeben. Doch Chinas Entwicklungshilfe ist unter den Bürgern nicht unumstritten. Ein Streifzug von Jost Wübbeke durch die chinesische Blogosphäre.


9. Mai 2011

Chinesischer Umweltschützer Zhang Zhengxiang – Verrückter im Alleingang oder einsamer Held?

Ein Beitrag von Lisa Niklas
Chinesischer Umweltschützer Zhang Zhengxiang – Verrückter im Alleingang oder einsamer Held?

Umweltverschmutzung gilt als eine der größten Herausforderungen Chinas. Die Umweltbewegung ist noch jung und ist häufig auf das Engagement Einzelner, wie etwa dem aus Yunnan stammenden Zhang Zhengxiang张正祥 angewiesen. Der 63-jährige ehemalige Schweinefarmer ist bereits seit 30 Jahren im Umweltschutz engagiert. Anfang der 80er Jahre, als die Umweltzerstörung in seiner Heimat am Dianchi-See (Provinz Yunnan) durch illegale Abholzungen und Bergbau ihren Höhepunkt erreichte, entschloss er sich, seine Schweinefarm zu verkaufen und sich ab sofort als selbst ernannter „Wächter“ des Dianchi-Sees exklusiv dem Umweltschutz zu widmen. Seither kämpft er – teils mit Hilfe lokaler Medien – gegen die Zerstörung seiner geliebten Heimat.


9. Mai 2011

Jasmin-Revolution unterm Kreuz? – Christenverfolgungen in China

Ein Beitrag von Marie-Luise Abshagen
Jasmin-Revolution unterm Kreuz? – Christenverfolgungen in China

Die Beziehung zwischen der chinesischen Regierung und den
christlichen Kirchen ist, wie bei so vielen, äußerst ambivalent.
Per Verfassung ist China ein streng laizistischer Staat. Nachdem Religion nach dem Ende der Kulturrevolution wieder zugelassen wurden und langsam ihren Einzug in den Alltag fand, wurde ihre Bedeutung als soziale Einrichtung auch von der chinesischen Regierung erkannt. Auch die christlichen Kirchen sind in China in dieser Nische groß geworden. Heutzutage gibt es in China einerseits die staatlich anerkannten christlichen Kirchen, die zum Teil ausgewählte regierungskonforme Geistliche als Oberhäupter haben. Andererseits gibt es aber ebenso die nicht-anerkannten Kirchen, die sogenannten Hauskirchen, deren Mitglieder nicht öffentlich Gottesdienst feiern können, sondern sich hinter verschlossenen Türen in Wohnungen treffen müssen. Immer wieder gibt es Razzien und Verhaftungen von Pastoren dieser Hauskirchen, da die Regierung in den Gemeinden regierungsfeindliches Potential vermutet. Besonders die Shouwang Kirche, eine der größten Hauskirchen, steht unter Generalverdacht. Schon in den vergangen Jahren wurden von dieser Kirche Mitglieder und religiöse Persönlichkeiten wie der Pastor Jin Tianming verhaftet oder unter Hausarrest gestellt. 2011 scheint es nun vermehrt Verhaftungen gegeben zu haben, zuletzt Mitte April und zu Ostern, was auch daran lag, dass die Kirche zum Teil nicht genehmigte Gottesdienste unter freiem Himmel abgehalten hat. Ein Überblick von Marie-Luise Abshagen.


4. Mai 2011

Deutschlands großer Aprilscherz – Ausstellung zur Kunst der Aufklärung in China

Ein Beitrag von Ella Daschkey
Deutschlands großer Aprilscherz – Ausstellung zur Kunst der Aufklärung in China

Unverschämt und lächerlich findet die in Deutschland lebende Kunstkennerin Zhu Ling die Ausstellung „Kunst der Aufklärung“, die am 1. April 2011 feierlich eröffnet wurde. Gezeigt werden Kunstwerke aus der europäischen Aufklärung, die den Chinesen  freiheitliches Gedankengut und Mündigkeit vermitteln sollen. Mit Aufklärung hätten die Werke nichts zu tun und dass Deutschland sich als Moralapostel aufspielt und Chinas eigene Erfahrung mit aufklärerischen Werten ignoriert, schade massiv dem deutschen Image in China, findet die Bloggerin. Eine Übersetzung von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.


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