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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Gemeinsam gegen Monsanto – Proteste gegen genmanipulierte Nahrung auch in China
Am 25. Mai 2013 fanden weltweit mit einer Beteiligung von mehr als zwei Millionen Menschen in über 45 Ländern Proteste gegen den Nahrungsmittelkonzern Monsanto statt. Die Proteste richteten sich vor allem gegen die Monopolstellung des Unternehmens auf dem Agrarmarkt, die laut Kritikern die Vielfalt von Saatgut und des Nahrungsangebots gefährde, sowie gegen die Nutzung gentechnisch veränderten Saatguts – einen Markt, den Monsanto mit 90% der angebauten Gen-Pflanzen weltweit klar dominiert.
Gestiegene Ansprüche und traditionelle Geschlechterrollen: Wer kauft das Eigenheim?
Seit Deng Xiaoping 1980 den Immobilienmarkt zu einem Kernpunkt der Wirtschaftsreformen machte, boomt das Geschäft. Mit dem Lebensstandard sind seitdem auch die Ansprüche gestiegen. Viele wünschen sich schon vor der Hochzeit ein Eigenheim. Doch wer ist für den Kauf zuständig – der Mann oder die Frau? Im Internet wird lebhaft diskutiert.
„Die Ratte im Schafspelz“ – Chinas neuester Lebensmittelskandal erhitzt die Gemüter
Skandale in der chinesischen Lebensmittelindustrie nehmen in den letzten Jahren zu. Der neueste Skandal betrifft den Verkauf von Ratten- und Fuchsfleisch, das als Rind- und Lammfleisch deklariert über chinesische Ladentheken ging. Angesichts der Vielzahl neuer Vorfälle, könnte man annehmen, dass Skandalmeldungen chinesische Konsumenten mittlerweile nicht mehr schockieren können. Doch dieser Vorfall lässt auch den jüngsten Lebensmittelskandal in Europa erblassen. Denn was sind schon Spuren von Pferdefleisch in Billiglasagne im Vergleich zum unbewussten Verzehr von Ungeziefer.
Kommentarschlacht – Wie Chinesen im Internet über die Menschenrechtslage in Tibet diskutieren
Ende April 2013 sprach der Ausschuss für Menschenrechte des Deutschen Bundestages über die Menschenrechtslage in Tibet und forderte die chinesische Regierung auf, diese sowie die kulturelle und religiöse Identität der Tibeter zu garantieren.
Fünf-Mao-Partei – Bestochener Internetkommentator erzählt von seiner Arbeit
China versucht, die öffentliche Meinung im Internet durch sogenannte Wumaodangs zu lenken. Ihre Existenz steht für viele Netizens fest, auch wenn die Regierung sich nicht zum Thema äußert. 2011 gelang es dem Künstler Ai Weiwei ein Interview mit einem dieser Internetkommentartoren zu führen.
Warten auf die Pandemie – Chinas Angst vor der Vogelgrippe
1997 kamen durch das Vogelgrippevirus H5N1 weltweit fast 400 Menschen ums Leben. China gehörte zu den besonders stark betroffenen Ländern. Im April 2013 tauchte ein neuer Virustyp, H7N9, in Shanghai und den umliegenden Provinzen auf. Bis Anfang Mai forderte er bereits über 30 Todesopfer.
Luo Yonghao – ein chinesischer Steve Jobs?
Lange war sie von den Netizens mit Spannung erwartet worden: die Pressekonferenz zur Veröffentlichung der neuen „Hammer-ROM“ von Luo Yonghao und seiner Firma „Smartisan Co., Ltd.” am 27. März 2012 in Beijing. Mit seiner auf Android basierenden Software möchte der chinesische Unternehmer neue Maßstäbe setzen. Potenzial dafür sehen auch Chinas Netizens.
Häusliche Gewalt – eine Amerikanerin kämpft um ihre Rechte in China
Der Scheidungsprozess um die Amerikanerin Kim Lee und ihren chinesischen Ehemann Li Yang war lange ein brisantes Thema in den chinesischen Medien. Der Englischlehrer Li Yang, für tausende chinesische Jugendlichen auf Grund seiner außergewöhnlichen Lehrmethoden ein Vorbild, vernachlässigte jahrelang seine eigene Familie und schlug seine Ehefrau brutal vor den Augen seiner Kinder. Der Fall löste auch im chinesischen Internet eine heftige Debatte über häusliche Gewalt und die Stellung der Frau in China aus.
Fünf Jahre nach dem Beben in Sichuan: Die Kritik reißt nicht ab
Seit dem Erdbeben von Wenchuan 2008 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen. Noch immer werden kritische Stimmen im Internet laut. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Veruntreuung von Spendengeldern. Einige Blogger und Wissenschaftler gehen inzwischen sogar noch weiter und stellen sich die Frage, ob die zahlreichen Beben in China vielleicht menschengemacht sein könnten.
Ping-Pong mit Martina Hill? Chinas „Knallermann“ Dong Chengpeng im Video-Interview
Die Sat1-Comedy „Knallerfrauen“ begeistert seit dem Frühjahr 2012 viele junge Chinesen. Internet-Star Dong Chengpeng hat die Serie für China adaptiert. Im Video-Interview mit Stimmen aus China spricht er über den „Knallerfrauen“-Erfolg und eine mögliche Zusammenarbeit mit ihrer Hauptdarstellerin Martina Hill.






