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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv der Kategorie: Gesellschaft
Wen darf ich lieben? – Gleichgeschlechtliche Ehe in China
Seit den 1990er Jahren ist Homosexualität in China nicht mehr illegal und wurde 2001 von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen. 2003 traten erste Diskussionen über Homo-Ehen zu Tage. Wird die chinesische Gesellschaft liberaler?
Nach Mandelas Tod – Beileidsbekundungen und Bewunderung im chinesischen Netz
Nach dem Tod des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela am 5. Dezember 2013 trauert die ganze Welt um den „Giganten der Gerechtigkeit“. Auch Chinas Netizens bekunden ihr Beileid, Bewunderung und Respekt.
Lady Gaga zwitschert auf Chinesisch – Wie westliche Prominenz die Mikro-Blogging-Plattform Sina Weibo nutzt
Ob Lady Gaga, Mike Tyson oder David Beckham: Beim größten chinesischen Mikroblogging-Dienst Sina Weibo bloggen inzwischen auch westliche Prominente. Der Grund liegt auf der Hand: Sina Weibo zählt rund 500 Millionen Nutzer und bietet somit einen riesigen Markt für westliche Kulturprodukte. Wie wird die Plattform genutzt und wie reagieren die chinesischen Netizens auf die westliche Prominenz?
Der Li Tianyi-Prozess – Verwöhnte Neureiche und die Macht der Medien
Es ist wieder ein Prinzling-Skandal, der letzten Monat unter Chinas Netizens für viel Diskussionsstoff sorgte. Der 17-jährige Li Tianyi, Sohn zweier bekannter Sänger, wurde Ende November 2013 der Gruppenvergewaltigung für schuldig befunden und in zweiter Instanz zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Dem Urteil vorangegangen waren wilde Spekulationen über Verfahrensfehler und Vertuschungsversuche.
Patient attackiert Arzt – Probleme im Gesundheitssystem werden drastisch sichtbar
Die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten ist in China seit Langem angespannt. Auch kommt es bisweilen zu Attacken von Patienten gegen Ärzte. Nachdem ein 33-jähriger Patient, der unzufrieden mit dem Ergebnis einer Nasen-OP war, am 25. Oktober 2013 einen HNO-Arzt erstochen hatte, Ist die Lage wieder angespannter. Chinas Netizen diskutieren.
Bewahrer, Lehrer, Visionär – In Gedenken an Akong Rinpoche
Akong Rinpoche, der durch die Gründung des ersten tibetischen Klosters in Schottland Berühmtheit erlangte, starb am 8. Oktober 2013 in Chengdu an den Folgen eines Messerangriffs. Zwei seiner Begleiter erlagen ebenfalls ihren Verletzungen. Ursache sollen Streitigkeiten um Geld gewesen sein. Blogger im chinesischen Internet zeigen sich fassungslos.
Chinas Zwei-Kinder-Politik – Können sich junge Chinesen ein zweites Kind leisten?
Im Jahr 2050 wird ein Viertel der Chinesen über 65 Jahre alt sein. Aus ökonomischen Gründen möchte die Regierung deshalb, dass wieder mehr Kinder geboren werden. Die Ein-Kind-Politik soll eine Zwei-Kinder-Politik werden. Doch obwohl viele die Lockerung der Geburtenpolitik begrüßen, macht sich unter Chinas Bloggern auch Skepsis breit: Wie sollen sie sich ein zweites Kind leisten können?
Festnahme und öffentliches Geständnis eines Journalisten – Chinas Netizen hegen Zweifel
Einmal mehr kam es vor einer offiziellen Anklageerhebung zu einem öffentlichen Geständnis vor laufender Kamera im chinesischen Staatsfernsehen. Mit kahl geschorenem Kopf und in Häftlingskleidung räumte der Journalist Chen Yongzhou ein, falsche Berichterstattung im Auftrag anderer gegen Zahlung von umgerechnet 60.000 Euro veröffentlicht zu haben. Das Geständnis sorgte für Empörung unter Chinas Netizen.
Dein Bauch gehört dem Staat – Zwangsabtreibungen in China
Die Ein-Kind-Politik bestimmt die Familienplanungspolitik Chinas bis heute. Dass einige lokale Beamte dafür buchstäblich über Leichen gehen, verdeutlichen Fälle von Zwangsabtreibungen, welche die chinesische Internetgemeinschaft aufgewühlt hat und die Menschenrechtspolitik ihrer Regierung hinterfragen lässt.
Enteignung für eine Touristenattraktion – Ein chinesisches Dorf protestiert
In Yunnan soll im Zuge einer großangelegten Modernisierung ein historischer Erlebnispark für Touristen entstehen. Ein Teil der Parkfläche wird von Dörfern besiedelt. Die Dorfbewohner sollen für das Großprojekt ihr Land aufgeben. Sie aber wehren sich dagegen. Immer wieder kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.






