Wo bin ich hier?
In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
Meist gelesene Beiträge
- Die Diaoyutai-Inseln – Für die chinesische Seele mehr als nur ein Sandhügel
- Peking speckt ab
- Missbrauchsskandal in Indien – Chinesische Bloggerszene rätselt über Hintergründe
- Sprache und sozialer Wandel in China: Wörterbuchredaktion sagt Nein zur Aufnahme „homosexueller Terminologie“ in Nachschlagewerk
- „Unerwartetes Unrecht“ für Tan Zuoren – Briefwechsel seiner Frau mit Ran Yunfei
#SAC im Netz
Schlagwörter
- #SAC
- Beijing
- Bildung
- Bildungssystem
- Demokratie
- Deutschland
- Diskriminierung
- Ehe
- Ein-Kind-Politik
- Eltern
- Erziehung
- Europa
- Frauen
- Frauenrechte
- Gleichberechtigung
- Homosexualität
- Hongkong
- Internetzensur
- Japan
- Kim Jong-un
- Kinder
- Korruption
- KPCh
- Kunst
- Meinungsfreiheit
- Menschenrechte
- Nordkorea
- Polizei
- Proteste
- Reisen
- Religion
- Schule
- Sichuan
- Sport
- Taiwan
- Terrorismus
- Tourismus
- Umweltschutz
- Universität
- USA
- Wahlen
- Weibo der Woche
- Xi Jinping
- Xinjiang
- Zensur
Suche
Ich möchte benachrichtigt werden, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird:
Archiv der Kategorie: Gesellschaft
Chinesische Reaktionen auf den Edeka-Opa: Das schlechte Gewissen der Einzelkinder
Er verkörpert das schlechte Gewissen vieler Kinder und Enkel, die Weihnachten fern der Verwandtschaft verbringen: der einsame Opa aus der Edeka-Weihnachtswerbung. Dieser sorgte nicht nur in Deutschland für Gesprächsstoff, sondern auch in China, wo auf den Einzelkindern besonders hoher Druck lastet.
Winterolympiade 2022 in Peking: Friede, Freude, Volkswohl – oder doch nicht?
Peking hat geschafft was bisher noch keiner anderen Stadt gelang: Veranstalter der Winter- und Sommerolympiade zu sein. Diese Nachricht dominierte die Diskussionen in Chinas sozialen Netzwerken. Jedoch konnte sich nicht jeder über die Winterspiele im eigenen Land freuen.
Weibo der Woche #7: Der große Achselhaar-Wettbewerb
Wachs oder Wuchs fragen sich Weibo-Mitglieder derzeit, denn Feministinnen posten bei dem Mikroblogging-Dienst Bilder von sich mit Achselbehaarung.
Weibo der Woche #5: Handyvideo von ertrinkendem Jungen entfacht Diskussion
Ende Mai 2015 verbreitete sich beim sozialen Netzwerk Weibo ein Handyvideo, das für Entsetzen sorgte: Jugendliche filmen und verspotten das Ertrinken eines nur wenige Meter entfernten Mitschülers. Weibo-User fragen sich, wer dafür verantwortlich zu machen ist.
Weibo der Woche #1: Das Erdbeben in Nepal
Beim sozialen Netzwerk Weibo ist in dieser Woche die Erdbebenkatastrophe im Nachbarland Nepal Hauptthema. Chinas Netizens kritisieren hauptsächlich die Berichterstattung im eigenen Land.
Feministinnen in China: Festnahmen zum Frauentag
Am 8. März 2015, dem Weltfrauentag, wollten Frauenrechtlerinnen gegen sexuelle Belästigung demonstrieren. Doch die chinesische Regierung stellte sich quer und nahm zehn Aktivistinnen fest. Chinesische Netizens wollen sich für die Freilassung der Frauen einsetzen, aber die Internetzensur macht dies schwer.
Hongkongs Haushaltshilfen: Ausbeutung in der Fremde
Viele tausend ausländische Haushaltshilfen schuften tagtäglich in Hongkongs Haushalten. Wie schlecht ihre Arbeitsbedingungen zum Teil sind, brachte nun der Fall um die Indonesierin Erwiana ans Licht.
HIV-Infizierte Kinder in China – Ausgestoßen aus Angst
Den etwa 510.000 HIV-Infizierten in China wird nicht selten mit Misstrauen oder gar Angst begegnet. Unter ihnen sind Experten zufolge auch 8.000 Kinder unter 14 Jahren. Am 18. Dezember 2014 erregte nun ein Bericht über die geplante Vertreibung eines HIV-infizierten Kindes die Gemüter der chinesischen Netizens.
Homosexualität und gesellschaftliche Verantwortung – die Geschichte von Li Yinhe
Die bekannte Soziologin Li Yinhe gilt seit Jahren als wichtige Meinungsführerin in der Debatte um Homosexualität in China. Am 15. Dezember 2014 veröffentlichte der sich selbst als „Kommentator des Zeitgeschehens” bezeichnende Liu Changan einen Text, der Li Yinhe mutmaßlich als Lesbe outet, und stellt ihre moralische Integrität in Frage. Diese erwidert den Angriff auf ihre Privatsphäre mit einer umfassenden Erklärung. Die Vorwürfe werden im chinesischen Netz rege diskutiert.
China verurteilt Homosexuellen-Therapie
Im März 2014 hatte ein homosexueller Mann eine Praxis für Psychotherapie aus Chongqing bei einem Pekinger Bezirksgericht angeklagt. Die Praxis habe ihn von seinen sexuellen Neigungen „heilen“ sollen. Seit der Therapie mit Hypnosen und Elektroschocks sei der Mann jedoch traumatisiert.






