Wo bin ich hier?
In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
Meist gelesene Beiträge
- Die Unterzeichnung des ECFA I – Vorzeichen einer chinesischen Wiedervereinigung?
- Mobbing in China: Viele Betroffene, keine Lösung
- Wüstenbildung und Sandstürme in China – was sagen chinesische Netizen?
- Zwei Jahre nach dem Erdbeben: Lachen in Beichuan
- Chinesische Hochzeiten – Eine Frage des Geldes
#SAC im Netz
Schlagwörter
- #SAC
- Beijing
- Bildung
- Bildungssystem
- Demokratie
- Deutschland
- Diskriminierung
- Ehe
- Ein-Kind-Politik
- Eltern
- Erziehung
- Europa
- Frauen
- Frauenrechte
- Gleichberechtigung
- Homosexualität
- Hongkong
- Internetzensur
- Japan
- Kim Jong-un
- Kinder
- Korruption
- KPCh
- Kunst
- Meinungsfreiheit
- Menschenrechte
- Nordkorea
- Polizei
- Proteste
- Reisen
- Religion
- Schule
- Sichuan
- Sport
- Taiwan
- Terrorismus
- Tourismus
- Umweltschutz
- Universität
- USA
- Wahlen
- Weibo der Woche
- Xi Jinping
- Xinjiang
- Zensur
Suche
Ich möchte benachrichtigt werden, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird:
Bildung fängt im Kindergarten an – Probleme chinesischer Eltern bei der Kindergartensuche
Mit dem Rechtsanspruch auf einen U3-KiTa-Platz in Deutschland ist die Suche nach einem entsprechenden Platz für die Kleinen in den letzten Jahren mancherorts sehr akut geworden. Chinesische Eltern wiederum sehen sich anderen, fundamentaleren Herausforderungen ausgesetzt. Sie wollen gute Kindergärten, in denen vor allem eine anspruchsvolle frühkindliche Erziehung an erster Stelle steht.
Tabu-Thema Tibet: China stoppt „Kraftwerk“
„Wir fahr‘n fahr‘n fahr‘n auf der Autobahn“. Aber nicht in China. Weil die deutsche Band Kraftwerk 1998 auf einem „Free Tibet“-Konzert spielen wollte, verbot das chinesische Kulturministerium ihren Auftritt bei einem Pekinger Musikfestival Ende April 2013. Was das für Chinas „Soft Power“ bedeuten und mit Islands Pop-Sirene Björk zu tun haben könnte, darüber diskutieren chinesische Internetnutzer.
13 Millionen Abtreibungen pro Jahr – Chinesische Netizens lehnen Schwangerschaftsabbruch ab
Jedes Jahr werden in China offiziell über 13 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben. Zählt man Abtreibungen per Pille oder durch unregistrierte Kliniken mit, kommt man auf eine noch höhere Dunkelziffer. Gerade junge, unverheiratete Chinesinnen entscheiden sich dafür, Schwangerschaften abzubrechen. Das Thema Abtreibung ist oft untrennbar verbunden mit mangelnder sexueller Aufklärung. Obwohl Abtreibungen in China Gang und Gäbe sind, lehnt sie der Großteil der chinesischen Blogger ab.
Reine Provokation oder reelle Gefahr? Chinesische Blogger über nordkoreanische Drohgebärden
Kurz nachdem Kim Jong-un Mitte 2012 die Führung Nordkoreas übernommen hatte, bestand Hoffnung auf eine moderatere Politik und eine schrittweise Öffnung des Landes. Dies scheint sich vor dem Hintergrund der neuerlichen aggressiven Rhetorik Nordkoreas seit Beginn 2013 zunächst verflüchtigt zu haben. Wie schätzen chinesische Netizens die Situation ein?
Arbeitslager ade? – China diskutiert Gesetzesreform zur Strafverfolgung ohne Prozess
Der Generalsekretär des Komitees für Politik und Recht, Meng Jianzu, kündigte am 7. Januar 2013 an, die verfahrenslose Umerziehung durch Arbeit (chin.: Laojiao) im Laufe dieses Jahres auszusetzen. Bisher können in China Personen ohne Gerichtsverfahren bis zu vier Jahre festgehalten werden. Aber was ist dran am Reformversprechen?Â
Jiaozi-Diplomatie? Volksnahes Verhalten von US-Diplomaten in China
Nach einem offiziellen Gesprächstermin mit dem neuen chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am 19. März 2013 wählten US-Finanzminister Jacob Lew und seine drei Begleiter ein kleines Jiaozi-Lokal für ihr Mittagessen. Das Essen für vier Personen kostete gerade einmal 109 RMB (ca. 13 Euro). Das scheinbar bescheidene Verhalten von Herrn Lew, das viele chinesische Netizens von ihren eigenen Ministern kaum sehen, sorgte für heiße Diskussionen im Netz.
Verbraucherschutz als Wirtschaftshetze entlarvt – Organisierte Kritik an Apples Kundenservice im Internet fliegt auf
Chinas Medien nehmen erneut den Elektronikgiganten Apple unter Beschuss. Diesmal trifft die Kritik nicht den Zulieferer Foxconn, sondern Apples Politik bei Garantieleistungen des iPhone 4. Die Medienkampagne gegen den Konzern ging allerdings nach hinten los, nachdem Schauspieler Peter Ho何润东 einen Apple-feindlichen Kommentar im Netz postete.Â
Einmal Freund zum Mitnehmen – Chinas Dating-Markt boomt zum Neujahrsfest
Jedes Jahr zieht das Frühlingsfest Millionen Menschen in ihre Heimatorte, um Neujahr zu feiern. Für alleinstehende Frauen ist das Frühlingsfest jedoch nicht immer eine entspannte Angelegenheit. Fragen nach Hochzeitsplänen sind keine Seltenheit, und der Druck, rechtzeitig einen Partner vorweisen zu können, daher groß. Deshalb kommt es vor, dass sich junge Frauen einen potentiellen Partner „mieten“.Â
27.000 Flüsse verschwunden – Erster Wasserzensus in China bringt dramatische Erkenntnis
Der am 26. März 2013 veröffentlichte Wasserzensus sollte ein Erfolg werden. Doch nun kam das große Erwachen: Über die Hälfte der chinesischen Flüsse sind nicht mehr da. Die Internetgemeinde reagiert entsetzt. Die Regierung will vermehrt auf nachhaltige Entwicklung setzten.
Abnehmende Moral oder Erfüllung natürlicher Bedürfnisse? – „Temporäre Ehen“ unter Wanderarbeitern
Millionen von Wanderarbeitern müssen ihre Ehepartner auf dem Land zurücklassen – häufig jahrelang. Die Trennung resultiert oft in seelischer und körperlicher Vereinsamung. Eine Lösungsstrategie wurde kürzlich von Liu Li* im Rahmen einer Pressekonferenz zur Lage der Wanderarbeiter angesprochen und sorgt seitdem unter Netizens für Aufregung: Das Phänomen der so genannten „temporären Ehen“.






