Wo bin ich hier?
In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
Meist gelesene Beiträge
- Personenkult in China: Eine Frage der Perspektive
- Verbrechen am Volk oder bitter notwendige Maßnahme – Gehaltserhöhung für Chinas Beamte
- Homogenität und Materialismus in China – „Warum es uns an einer kultivierten Lebenseinstellung mangelt“
- China im Gedichtfieber: Des einen Freud, des andern Leid
- Selbstmord des Fotografen Ren Hang: Mein Leben ist ein Krankenhaus
#SAC im Netz
Schlagwörter
- #SAC
- Beijing
- Bildung
- Bildungssystem
- Demokratie
- Deutschland
- Diskriminierung
- Ehe
- Ein-Kind-Politik
- Eltern
- Erziehung
- Europa
- Frauen
- Frauenrechte
- Gleichberechtigung
- Homosexualität
- Hongkong
- Internetzensur
- Japan
- Kim Jong-un
- Kinder
- Korruption
- KPCh
- Kunst
- Meinungsfreiheit
- Menschenrechte
- Nordkorea
- Polizei
- Proteste
- Reisen
- Religion
- Schule
- Sichuan
- Sport
- Taiwan
- Terrorismus
- Tourismus
- Umweltschutz
- Universität
- USA
- Wahlen
- Weibo der Woche
- Xi Jinping
- Xinjiang
- Zensur
Suche
Ich möchte benachrichtigt werden, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird:
Der Li Tianyi-Prozess – Verwöhnte Neureiche und die Macht der Medien
Es ist wieder ein Prinzling-Skandal, der letzten Monat unter Chinas Netizens für viel Diskussionsstoff sorgte. Der 17-jährige Li Tianyi, Sohn zweier bekannter Sänger, wurde Ende November 2013 der Gruppenvergewaltigung für schuldig befunden und in zweiter Instanz zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Dem Urteil vorangegangen waren wilde Spekulationen über Verfahrensfehler und Vertuschungsversuche.
Weihnachten in China: Geschenke, finnische Weihnachtsmänner und Weihnachtspost nach Deutschland
Seit gut 15 Jahren gehört Weihnachten in den großen Städten Chinas mit dazu. Doch in China ist es kein Fest mit religiösem Hintergrund oder eine Zeit der Besinnlichkeit. Vor allem moderne Stadtbewohner feiern Weihnachten mit Geschenken, lauten Partys und Kurzreisen – zum Beispiel in Chinas Weihnachtsdorf. Aber auch Weihnachtspost nach Deutschland ist beliebt.
Patient attackiert Arzt – Probleme im Gesundheitssystem werden drastisch sichtbar
Die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten ist in China seit Langem angespannt. Auch kommt es bisweilen zu Attacken von Patienten gegen Ärzte. Nachdem ein 33-jähriger Patient, der unzufrieden mit dem Ergebnis einer Nasen-OP war, am 25. Oktober 2013 einen HNO-Arzt erstochen hatte, Ist die Lage wieder angespannter. Chinas Netizen diskutieren.
Bewahrer, Lehrer, Visionär – In Gedenken an Akong Rinpoche
Akong Rinpoche, der durch die Gründung des ersten tibetischen Klosters in Schottland Berühmtheit erlangte, starb am 8. Oktober 2013 in Chengdu an den Folgen eines Messerangriffs. Zwei seiner Begleiter erlagen ebenfalls ihren Verletzungen. Ursache sollen Streitigkeiten um Geld gewesen sein. Blogger im chinesischen Internet zeigen sich fassungslos.
Wohnraum in China kaum noch zu bezahlen
Chinas Immobilienmarkt droht zu überhitzen. Im Oktober 2013 stiegen die Immobilienpreise in 69 von 70 Großstädten im Vergleich zum Vorjahr an. In Peking kostet eine 70 Quadratmeter Wohnung derzeit – so der Internationale Währungsfond – das 20-fache des Einkommens eines Durchschnittshaushalts. Vor einigen Jahren verabschiedete die Zentralregierung Maßnahmen zur Regulierung und Kontrolle des Immobilienmarktes. Geholfen hat es bis jetzt wenig.
David Camerons Flirt mit China: Schüler, lernt Chinesisch!
Zum Abschluss seiner jüngsten China-Reise posaunte Großbritanniens Premier David Cameron, dass englische Schüler zukünftig lieber Chinesisch statt Französisch oder Deutsch lernen sollten – der Wirtschaft zuliebe. Bei Chinesen blitzt er damit ab.
Chinas Zwei-Kinder-Politik – Können sich junge Chinesen ein zweites Kind leisten?
Im Jahr 2050 wird ein Viertel der Chinesen über 65 Jahre alt sein. Aus ökonomischen Gründen möchte die Regierung deshalb, dass wieder mehr Kinder geboren werden. Die Ein-Kind-Politik soll eine Zwei-Kinder-Politik werden. Doch obwohl viele die Lockerung der Geburtenpolitik begrüßen, macht sich unter Chinas Bloggern auch Skepsis breit: Wie sollen sie sich ein zweites Kind leisten können?
Festnahme und öffentliches Geständnis eines Journalisten – Chinas Netizen hegen Zweifel
Einmal mehr kam es vor einer offiziellen Anklageerhebung zu einem öffentlichen Geständnis vor laufender Kamera im chinesischen Staatsfernsehen. Mit kahl geschorenem Kopf und in Häftlingskleidung räumte der Journalist Chen Yongzhou ein, falsche Berichterstattung im Auftrag anderer gegen Zahlung von umgerechnet 60.000 Euro veröffentlicht zu haben. Das Geständnis sorgte für Empörung unter Chinas Netizen.
„Unsere Mütter, unsere Väter“ – Chinas Zuschauer diskutieren über ZDF-Kriegsfilm
„Unsere Mütter, unsere Väter“, ein dreiteiliger ZDF-Fernsehfilm, zeigt schonungslos und brutal, was der Krieg aus Menschen macht. Das TV-Spektakel zog über sieben Millionen Zuschauer in seinen Bann. Die Reaktionen auf den Dreiteiler, der am 25.Oktober 2013 mit dem Prix-Europa als beste Kurzserie ausgezeichnet wurde, waren hierzulande überwiegend positiv. Auch in China wurde der Film ausgestrahlt und blieb nicht unkommentiert.
Der chinesische Traum – Ein Parteiprogramm, das Hoffnungen weckt
Zum Abschluss der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses, die im März 2013 in Peking stattgefunden hat, rief der neue Staats- und Parteichef Xi Jinping die chinesische Nation zur Verwirklichung des „chinesischen Traums“ auf. Unklar bleibt jedoch, welche Ziele hierbei konkret verwirklicht werden sollen. Während die Kommunistische Partei das „Wiederaufblühen der chinesischen Nation“ anstrebt, füllen viele Chinesen den Begriff mit ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen. Von einem gemeinsamen Ziel kann gegenwärtig nicht die Rede sein.






