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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv der Kategorie: Politik
Lebenslänglich für Ex-Politstar Bo Xilai – Diskussionen über das Urteil
Ein aufsteigender Stern am Himmel der Kommunistischen Partei Chinas scheint endgültig abgestürzt zu sein: Am 22. September 2013 hat ein Volksgericht in Jinan den ehemaligen Spitzenpolitiker Bo Xilai wegen Bestechung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt.
Deutschland hat gewählt – Chinas Netizens diskutieren
Während das Thema Bundestagswahl die deutschen Medien erobert, wird auch in den chinesischen Medien nicht wenig darüber berichtet. Im Internet sind Diskussionen und Kommentare chinesischer Netizens über den Wahlausgang zu lesen.
Chinas Kampagne gegen Online-Gerüchte – Oder doch gegen kritische Stimmen?
Wer schändliche Gerüchte und Verleumdungen im Internet verbreitet, dem kann nun eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren drohen. Sobald ein Eintrag von 5.000 Internet-Nutzern angeklickt oder 500 Mal weitergepostet wird, warten Strafen auf den jeweiligen Netizen. Diese Gesetzesauslegung trat am 10. September 2013 in Kraft und wird kontrovers im chinesischen Internet diskutiert.
G20-Gipfel in Sankt Petersburg und Chinas Rolle im Syrienkonflikt
Am 5. und 6. September 2013 trafen die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrienationen, kurz G20, im russischen Konstantinpalast in Sankt Petersburg zusammen, um das weitere Vorgehen im Syrienkonflikt zu besprechen. Auch chinesische Blogger diskutierten über das Treffen zwischen Xi Jinping, Barack Obama, Wladimir Putin und Co.
Gotteshaus oder Propagandawerkzeug? – Debatte um den Yasukuni-Schrein
Jedes Jahr, pünktlich zum 15. August erregt ein geschichtliches Ereignis die Gemüter der chinesischen Netizens: Der Jahrestag der japanischen Kapitulation. Für die Chinesen ist es der Tag des Sieges ihres Befreiungskampfes gegen die japanischen Invasoren. Für die Japaner hingegen handelt es sich um einen Erinnerungstag, an dem viele zum Yasukuni-Schrein pilgern, um japanischen Kriegsgefallenen Ehre zu erweisen.
Die Superbürger – Ausländer haben es in China einfach schön!
„Ausländer erhalten eine privilegierte Superbürger-Behandlung“, ein Kurzfilm der Online Zeitschrift IRead hat die Debatte über die Privilegien von Ausländern in Peking erneut provoziert.
„Ich finde keinen Partner!“ – Chinas Junggesellen werden immer mehr
Die Zahl der Junggesellinnen und Junggesellen in China nimmt zu. Schon heute beträgt die Anzahl der unverheirateten Männer zwischen 30 und 39 Jahren knapp zwölf Millionen. Bei den Frauen sind es ca. sechs Millionen. Seit 2013 kommen jährlich 1,2 Millionen Junggesellen hinzu, Tendenz steigend.
US-Universität verweist chinesischen Dissidenten vom Campus – Chinas Netzbürger diskutieren
Chen Guangcheng, blinder Bürgerrechtsaktivist aus China, musste Ende Juni 2013 die New York University (NYU) verlassen. Auf Druck aus Peking, so sein Vorwurf, habe die Universität sein Stipendium nicht verlängert. Die NYU weist Chens Vorwürfe zurück. Sein Stipendium sei von Anfang an nur auf ein Jahr ausgelegt gewesen. Auf die Vorwürfe reagierte sein Betreuer, Professor Cohen, empört und auch chinesische Netizens diskutieren.
Trotz Boom auf dem Kunstmarkt Abriss von Künstlervierteln
Während der Kunsthandel in China boomt und immer mehr Kunstfestivals stattfinden, ist die Lebenssituation von vielen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern sehr schwierig. Hauptgefahr für die Szene ist der Zwangsabriss von Ateliers und ganzer Künstlerviertel. Die Ankündigung zur Räumung kommt oft plötzlich und den Künstlern wird nur wenig Zeit eingeräumt, Alternativen zu finden.
„Gesetz für barmherzige Samariter“– Grundlage für Mitmenschlichkeit und Rechtssicherheit
Am 1. August 2013 wurde in Shenzhen das so genannte „Gesetz für barmherzige Samariter好人法“ oder wörtlich das „Gesetz für gute Menschen“ verabschiedet. Mit dem Gesetz soll Rechtssicherheit für jene geschaffen werden, die anderen in Notsituationen zur Hilfe eilen.






