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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv der Kategorie: China Global
Dreht Europa nach rechts? Chinas Netizens diskutieren rechtsextremen Terror in Norwegen
Die Anschläge in Norwegen am 22. Juli wurden weltweit mit Bestürzung aufgenommen. Anders Behring Breiviks rechtsextremer Terrorakt richtete sich gegen die sozialdemokratische Regierungspartei und ihre liberale Einwanderungspolitik. Chinesische Blogger diskutieren, wie es so weit kommen konnte, und entdecken nicht nur in Norwegen rechte Tendenzen. Rückt etwa ganz Europa nach Rechts? Zusammengetragen von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
Entwicklungshilfe aus dem Entwicklungsland China
Das aufstrebende China ist inzwischen ein wichtiger internationaler Geldgeber in der Entwicklungshilfe geworden. Mitte April 2011 stellte der Staatsrat erstmals das Weißpapier zu Entwicklungshilfe vor. Demnach hat China seit 1950 fast 39 Milliarde Dollar Entwicklungshilfe vergeben. Doch Chinas Entwicklungshilfe ist unter den Bürgern nicht unumstritten. Ein Streifzug von Jost Wübbeke durch die chinesische Blogosphäre.
Deutschlands großer Aprilscherz – Ausstellung zur Kunst der Aufklärung in China
Unverschämt und lächerlich findet die in Deutschland lebende Kunstkennerin Zhu Ling die Ausstellung „Kunst der Aufklärung“, die am 1. April 2011 feierlich eröffnet wurde. Gezeigt werden Kunstwerke aus der europäischen Aufklärung, die den Chinesen  freiheitliches Gedankengut und Mündigkeit vermitteln sollen. Mit Aufklärung hätten die Werke nichts zu tun und dass Deutschland sich als Moralapostel aufspielt und Chinas eigene Erfahrung mit aufklärerischen Werten ignoriert, schade massiv dem deutschen Image in China, findet die Bloggerin. Eine Übersetzung von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
Chinesische Blogger über Rechtsextremismus in Europa
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind in Europa an der Tagesordnung. Nicht nur erlangen rechtsradikale Parteien Sitze in europäischen Parlamenten, überdies herrscht in der Gesellschaft vieler europäischer Länder eine Ablehnung gegenüber Ausländern vor. Auch in China beobachtet und analysiert man diese Entwicklung. Zumeist zeigt sich hierbei eine eher pragmatische Sicht auf die Lage. „Rechts“ und „Rechtsextrem“ werden mehr oder weniger in einen Topf geworfen und der Einzug rechter Abgeordneter z.B. ins Europaparlament eher als ein natürlicher Politikwechsel betrachtet. Tauchen Blogger jedoch tiefer in die Hintergründe der rechten Politik in Europa ein, sind auch sie beunruhigt von der Dynamik, die diese in den letzten Jahren entwickelt hat. Besonders jene Chinesen, die selbst eine Zeit in Europa verbracht haben, sorgen sich, dass die Ablehnung gegenüber Muslimen sich bald auch gegen andere Ausländergruppen richten könnte. Eine Meinungsquerschnitt von Marie-Luise Abshagen
Die Mumien sind schon erwacht, wie lang will die Terrakotta-Armee noch schlafen – die ägyptische Revolution als Vorbild?
Der Sturz des Mubarak-Regimes durch den Volksaufstand in Ägypten wurde
weltweit aufmerksam verfolgt. Oft wurden auch in der VR China ähnliche Entwicklungen vorhergesagt, wobei das Staatsgefüge dort eine deutlich höhere Stabilität aufweist. Dennoch lässt sich in Beijing ein Anstieg von Nervosität erkennen, da Chinesen inner- und außerhalb Chinas, insbesondere Regimekritiker, aus den Ereignissen im Nahen Osten ihre eigenen Schlüsse ziehen. Ein Beispiel ist Zhangwen. Der Journalist und Blogger ist von den Entwicklungen stark inspiriert und erhofft sich ähnliche, wenn auch friedvollere Veränderungen in China. Eine Übersetzung von Daniel Soesanto und Ella Daschkey.
Staatsbesuch bei Obama – Eine neue Freundschaft?
Der Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao bei seinem Amtskollegen Barack Obama wurde weltweit gespannt verfolgt. Immerhin trafen die Oberhäupter der zwei größten Volkswirtschaften und militärischen Streitmächte zusammen. Auch im chinesischen Internet hat der Besuch Hochkonjunktur, wobei die Themen vom Währungsstreit, über nukleare Abrüstung bis hin zur allerwichtigsten Frage reichen, nämlich was es denn beim Staatsbankett zu essen gab. Im Allgemeinen sind sich viele darin einig, dass ein stabiles, vielleicht sogar freundschaftliches Verhältnis zu den USA alternativlos ist. Ein Überblick von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
China – Feuerwehrmann im Korea-Konflikt?
Mal wieder ist die Lage auf der koreanischen Halbinsel äußerst angespannt. Beim Granatenbeschuss der südkoreanischen Insel Yeonpyeong im koreanischen Grenzgebiet kamen neben zwei Soldaten auch zwei Zivilisten ums Leben. Die Weltgemeinschaft reagierte schockiert, denn die Intensität des nordkoreanischen Angriffs und die zivilen Opfer könnten eine Eskalationsspirale auslösen. Die USA, der wichtigste Verbündete Südkoreas, entsandten mehrere Kriegsschiffe, um zuvor geplante Manöverübungen gemeinsam mit der südkoreanischen Marine durchzuführen – und um Stärke zu demonstrieren. Gleichzeitig wurde China, der einzige Alliierte Nordkoreas, dazu aufgerufen, seinen Einfluss zu nutzen und als Vermittler zu fungieren. Welche Rolle China
nun spielen sollte, wird auch heftig in chinesischen Internetforen diskutiert.
Wie sollte sich die Volksrepublik nun verhalten?
Eine Zusammenstellung von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
Obama auf verlorenem Posten – Chinesische Perspektiven auf die US-Kongresswahlen
Bei den US-Kongresswahlen AnfangNovember kam es für die demokratische Partei zu der lang erwarteten Ernüchterung. Mit 52 Sitzen (Vergleich Republikaner: 47 Sitze) ist es der Partei Barack Obamas zwar gelungen, die Mehrheit im Senat weiterhin zu behaupten, nicht so aber im Repräsentantenhaus. Die Wahlen zur Halbzeit von Obamas Legislaturperiode sind deshalb von Bedeutung, weil sie eine Art Stimmungsbild für die kommenden Präsidentschaftswahlen darstellen. Die Gründe für die Wahlschlappe werden nicht nur von internationalen Medien, sondern auch von der chinesischen Gesellschaft auf die anhaltende hohe Arbeitslosigkeit in den USA, die Gesundheitsreform oder aber auch auf den problematischen Afghanistan-Einsatz zurückgeführt. Wie die chinesischen User die Situation nach den Kongresswahlen in den USA bewerten und einschätzen haben Ella Daschkey und Daniel Soesanto in einem Meinungsquerschnitt zusammengetragen.
Die Diaoyutai-Inseln – Für die chinesische Seele mehr als nur ein Sandhügel
Anfang September 2010 wurde ein chinesisches Fischerboot von der japanischen Küstenwache in der Nähe des umstrittenen Diaoyu-Archipels (jap.: Senkaku) gesichtet. Einigen chinesischen Berichten zufolge habe es sogar einen Kollision zwischen den beiden Schiffen gegeben. Der Kapitän des chinesischen Fischerbootes wurde von der japanischen Seite in Gewahrsam genommen, kam mittlerweile aber wieder frei. Die chinesische Entrüstung hingegen hallt noch nach. Ein Meinungsbild von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
Die Unterzeichnung des ECFA II – Ausverkauf der Souveränität Taiwans?
Die ohnehin schon zwischen Annäherung ans Festland und
Unabhängigkeitsbestrebungen hin und hergerissene Bevölkerung Taiwans wird durch das ECFA weiter gespalten. Die Fernsehdebatte des Präsidenten Ma Ying-jeou (Kuomintang) und der Oppositionsführerin Tsai Ing-wen (Demokratische Fortschrittspartei) Ende Mai hat den gesellschaftlichen Konflikt bzgl. des ECFA nur geringfügig entspannt. Vor- und Nachteile werden in einer emotionsgeladenen Diskussion abgewogen. Führt die Unterzeichnung dazu, dass Taiwan an den Weltmarkt Anschluss findet? Oder wird hier die taiwanesische Seele an den Teufel vom Festland verkauft? Ein Beitrag von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.






