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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Kondomautomaten auf Campus – Debatte über vorehelichen Sex zwischen Studenten
Weil der zunehmende Geschlechtsverkehr unter chinesischen Studenten ein offenes Geheimnis ist, sind an vielen Universitäten Chinas wie der Tsinghua und der Nankai Universität seit einigen Jahren Kondomautomaten oder Vergabestellen eingerichtet worden, um die Studenten vor Schwangerschaften und Krankheiten zu schützen.
„Ich finde keinen Partner!“ – Chinas Junggesellen werden immer mehr
Die Zahl der Junggesellinnen und Junggesellen in China nimmt zu. Schon heute beträgt die Anzahl der unverheirateten Männer zwischen 30 und 39 Jahren knapp zwölf Millionen. Bei den Frauen sind es ca. sechs Millionen. Seit 2013 kommen jährlich 1,2 Millionen Junggesellen hinzu, Tendenz steigend.
Luftschloss oder kluger Schachzug? – Chinas Pläne das höchste Haus der Welt zu errichten
Mit einer Höhe von 828 Metern befindet sich das derzeit höchste Gebäude der Welt in Dubai. Im April 2014 soll sich das allerdings ändern. Dann soll der Wolkenkratzer Sky City天空城市 mit einer Höhe von 838 Metern in Changsha eröffnet werden. Chinas Netizens trauen den Plänen nicht.
US-Universität verweist chinesischen Dissidenten vom Campus – Chinas Netzbürger diskutieren
Chen Guangcheng, blinder Bürgerrechtsaktivist aus China, musste Ende Juni 2013 die New York University (NYU) verlassen. Auf Druck aus Peking, so sein Vorwurf, habe die Universität sein Stipendium nicht verlängert. Die NYU weist Chens Vorwürfe zurück. Sein Stipendium sei von Anfang an nur auf ein Jahr ausgelegt gewesen. Auf die Vorwürfe reagierte sein Betreuer, Professor Cohen, empört und auch chinesische Netizens diskutieren.
Trotz Boom auf dem Kunstmarkt Abriss von Künstlervierteln
Während der Kunsthandel in China boomt und immer mehr Kunstfestivals stattfinden, ist die Lebenssituation von vielen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern sehr schwierig. Hauptgefahr für die Szene ist der Zwangsabriss von Ateliers und ganzer Künstlerviertel. Die Ankündigung zur Räumung kommt oft plötzlich und den Künstlern wird nur wenig Zeit eingeräumt, Alternativen zu finden.
Guo Jingming – Chinas geliebter und verhasster Literatursuperstar
Mit der erfolgreichen Romanserie „Tiny Times“小时代, der unter seiner Regie entstandenen Romanverfilmungen und über 20 Millionen Weibo-Fans ist der 1,52 Meter kleine Guo Jingming ganz groß in China. Er ist der reichste Autor der Volksrepublik. Seine urbanen, gefühlvollen und konsumverherrlichenden Geschichten haben Millionen in ihren Bann gezogen. Doch im Internet wird „Tiny Times“ kontrovers diskutiert.
Babyklappen in China – Lebensrettung oder Verführung zu Verantwortungslosigkeit?
Babyklappen, die in China „Sicherheitsinseln für Babys“ genannt werden, wurden erstmals 2011 in der Stadt Shijiazhuang eingerichtet. Sie sind somit ein sehr neues Phänomen und werden in Anbetracht der sensiblen chinesischen Familienpolitik kontrovers diskutiert.
„Gesetz für barmherzige Samariter“– Grundlage für Mitmenschlichkeit und Rechtssicherheit
Am 1. August 2013 wurde in Shenzhen das so genannte „Gesetz für barmherzige Samariter好人法“ oder wörtlich das „Gesetz für gute Menschen“ verabschiedet. Mit dem Gesetz soll Rechtssicherheit für jene geschaffen werden, die anderen in Notsituationen zur Hilfe eilen.
Der chinesische Traum – Alte Masche neu verpackt? Chinesische Blogger diskutieren das Motto der Nation
Der Begriff „chinesischer Traum中国梦 “ wurde zu Beginn 2013 von der Kommunistischen Partei und Staatspräsident Xi Jinping geprägt. Seither verbreitet sich der Slogan rasant in den chinesischen Medien. Er steht für nationale Erneuerung, Verbesserung der Lebensbedingungen, Wohlstand, die Erschaffung einer besseren Gesellschaft und die Verstärkung des Militärs. Allen voran steht die Rolle des Individuums. Aus diesem Grund werden auch gerne Parallelen zum „American Dream“ gezogen.
Verurteilung von Ex-Eisenbahnminister regt Diskussion um Todesstrafe erneut an
Am 8. Juli 2013 wurde Chinas ehemaliger Eisenbahnminister, Liu Zhijun, von einem Pekinger Gericht wegen Bestechung und Amtsmissbrauch zum Tod auf Bewährung verurteilt. Der 60-Jährige soll Schmiergelder in Höhe von umgerechnet 8,1 Millionen Euro angenommen haben. Im Gegensatz zu früheren Verurteilungen hat Liu jedoch die Aussicht darauf, dass seine Todesstrafe in zwei Jahren zu lebenslanger Haft umgewandelt werden könnte. Chinesische Netizens diskutieren über Recht und Unrecht der Todesstrafe bei wirtschaftlichen Delikten.






