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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
Meist gelesene Beiträge
- Personenkult in China: Eine Frage der Perspektive
- Verbrechen am Volk oder bitter notwendige Maßnahme – Gehaltserhöhung für Chinas Beamte
- Homogenität und Materialismus in China – „Warum es uns an einer kultivierten Lebenseinstellung mangelt“
- China im Gedichtfieber: Des einen Freud, des andern Leid
- Selbstmord des Fotografen Ren Hang: Mein Leben ist ein Krankenhaus
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Dein Bauch gehört dem Staat – Zwangsabtreibungen in China
Die Ein-Kind-Politik bestimmt die Familienplanungspolitik Chinas bis heute. Dass einige lokale Beamte dafür buchstäblich über Leichen gehen, verdeutlichen Fälle von Zwangsabtreibungen, welche die chinesische Internetgemeinschaft aufgewühlt hat und die Menschenrechtspolitik ihrer Regierung hinterfragen lässt.
Enteignung für eine Touristenattraktion – Ein chinesisches Dorf protestiert
In Yunnan soll im Zuge einer großangelegten Modernisierung ein historischer Erlebnispark für Touristen entstehen. Ein Teil der Parkfläche wird von Dörfern besiedelt. Die Dorfbewohner sollen für das Großprojekt ihr Land aufgeben. Sie aber wehren sich dagegen. Immer wieder kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Gute Migranten, schlechte Migranten? – Blogger diskutieren das Hukou-System
Während die Migration in Europa meist ein internationales Entwicklungsproblem darstellt, betrifft das „Migrationsproblem“ in China die eigene Bevölkerung. Vor allem in den großen Städten setzt sich die Bevölkerung oft zu mehr als 50% durch ländliche Wanderarbeiter zusammen. Diese haben, da sie keine lokale Registrierung (Hukou) besitzen, weniger Rechte als die Lokalbevölkerung. Im Zentrum der Diskussion steht häufig die Frage, wem man einen der begehrten städtischen Hukous gewähren sollte und wem nicht.
Eine Seele für die chinesische Bildung – Konfuzius soll es richten
Kaum ein anderer Intellektueller hat China so stark geprägt wie Konfuzius. Sein Geburtstag am 28. September vergeht jedes Jahr allerdings ohne größere mediale Aufmerksamkeit. Das soll sich jetzt ändern; jedenfalls wenn es nach einigen Konfuzianisten um Li Hanqiu geht, die den „Tag des Lehrers”*, ein staatlicher Feiertag, künftig gerne am Geburtstag des großen Denkers veranstalten wollen.
Politik des „Hin und Her“ – Neue Verordnung sorgt für Diskussion über Regierungsführung
Ein ID-Registrierungsverfahren beim Kauf eines Mundschutzes in der Provinz Yunnan, im Südwesten Chinas, erhitzt die Gemüter der chinesischen Netizens. Tage zuvor haben Bewohner der Provinzhauptstadt Kunming als Widerstandssymbol mit Mundschutz gegen den Bau einer Raffinerie des staatlichen Ölriesen China National Petroleum Corp. protestiert. Während einige Blogger sich über die Verordnung mokieren, sehen andere darin ernst zu nehmende Probleme.
Foxconn: Angekündigte Betriebswahl nur Augenwischerei?
Es ist ruhig geworden um die aktuellen Entwicklungen in den Foxconn-Fabriken in China. Nachdem die Löhne nach einer Reihe von Suizidfällen in der Belegschaft schrittweise erhöht worden waren, sollten weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse in den Fabriken folgen, wie z.B. bessere Arbeitszeiten oder die demokratische Wahl des Betriebsrates. Was aber ist aus den Versprechungen geworden und wie sind sie zu interpretieren?
Erstes Tourismusgesetz für die chinesischen Reiseweltmeister
Pünktlich zu Beginn der „Goldenen Woche“ am 1. Oktober 2013 trat Chinas erstes Tourismusgesetz in Kraft. Das Gesetz regelt die Rechte und Pflichten der Reisenden und Reiseveranstalter. Es soll nun die Touristen vor versteckten Tourgebühren schützen, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass die Preise für Ausflüge und Reisen generell steigen.
Historische Fresken zerstört – Blogeintrag löst Welle der Empörung aus
Im Norden Chinas wurden buddhistische Fresken aus der Qing-Dynastie (1644-1911) ohne Genehmigung zur Restauration comicartig übermalt und damit teilweise zerstört. Zwei zuständige Beamte wurden bereits entlassen. Ein Student hatte den Fall an die Öffentlichkeit gebracht. In Wort und Bild machte er seiner Empörung Luft und sorgte mit seinem Blog für Aufregung im chinesischen Netz.
Ein Hauch von Reform? Eröffnung der ersten chinesischen Freihandelszone in Shanghai
Am 29. September 2013 eröffnete in Shanghai eine „Pilot-Freihandelszone“. Dort heißt es für 18 Industriezweige und bisher 25 ausländische und chinesische Firmen: weniger Steuern, weniger Bürokratie und Aufhebung der Zollbeschränkungen. Außerdem soll eine freie Konvertierung der chinesischen Währung ermöglicht werden sowie die Öffnung des Finanzsektors. Ein erfolgversprechendes Vorhaben?
Land der begrenzten Möglichkeiten – Chinas Netizens kommentieren den Government Shutdown in den USA
Am 16. Oktober 2013 ging der sogenannte „Government Shutdown“ in den USA zu Ende. Nach 16 Tagen des Stillstands in Washington können tausende Mitarbeiter von Bundesbehörden, Nationalparks und Denkmälern ihre Arbeit wieder aufnehmen. Wie denken Chinas Internetuser über die Krise?






