Wo bin ich hier?
In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Nordkoreanischer Soldat tötet vier Chinesen in Grenzgebiet
Ende Dezember 2014 überquerte ein nordkoreanischer Soldat die chinesische Grenze, offenbar auf der Suche nach Nahrungsmitteln. Bei mehreren Einbrüchen tötete er insgesamt vier Personen. An die chinesische Öffentlichkeit gelangte die Nachricht allerdings erst Anfang Januar 2015 über südkoreanische Medien.
HIV-Infizierte Kinder in China – Ausgestoßen aus Angst
Den etwa 510.000 HIV-Infizierten in China wird nicht selten mit Misstrauen oder gar Angst begegnet. Unter ihnen sind Experten zufolge auch 8.000 Kinder unter 14 Jahren. Am 18. Dezember 2014 erregte nun ein Bericht über die geplante Vertreibung eines HIV-infizierten Kindes die Gemüter der chinesischen Netizens.
Bundesliga-Neuling Zhang Xizhe: Chinesischer Wolfsburger im Werbepelz?
40 Millionen: Man möchte meinen, so viele Zuschauer haben sich nie zuvor für den VfL Wolfsburg interessiert. Und das alles nur wegen des Transfers des chinesischen Spielers Zhang Xizhe. Neben überschwänglicher Begeisterung gibt es aber auch Kritik.
Homosexualität und gesellschaftliche Verantwortung – die Geschichte von Li Yinhe
Die bekannte Soziologin Li Yinhe gilt seit Jahren als wichtige Meinungsführerin in der Debatte um Homosexualität in China. Am 15. Dezember 2014 veröffentlichte der sich selbst als „Kommentator des Zeitgeschehens” bezeichnende Liu Changan einen Text, der Li Yinhe mutmaßlich als Lesbe outet, und stellt ihre moralische Integrität in Frage. Diese erwidert den Angriff auf ihre Privatsphäre mit einer umfassenden Erklärung. Die Vorwürfe werden im chinesischen Netz rege diskutiert.
Zwischen Mitleid und Erleichterung: Chinesische Netizens reagieren auf AirAsia Unglück
Der Absturz der AirAsia Maschine QZ8501 Ende Dezember 2014 ruft bei nicht wenigen chinesischen Netizens Betroffenheit hervor und weckt Erinnerungen an den verschollenen Malaysia Airlines Flug MH370. Ein gespaltenes Verhältnis zu Indonesien führt jedoch auch zu ganz anderen Kommentaren.
„Ich bin nicht Charlie“: Chinesische Reaktionen auf den Charlie Hebdo-Anschlag
Der islamistische Terroranschlag auf das Pariser Satireblatt Charlie Hebdo vom 07. Januar 2015 sorgt auch in China für Schlagzeilen und lässt soziale Medien heiß laufen: Charlie oder nicht Charlie?
China verurteilt Homosexuellen-Therapie
Im März 2014 hatte ein homosexueller Mann eine Praxis für Psychotherapie aus Chongqing bei einem Pekinger Bezirksgericht angeklagt. Die Praxis habe ihn von seinen sexuellen Neigungen „heilen“ sollen. Seit der Therapie mit Hypnosen und Elektroschocks sei der Mann jedoch traumatisiert.
Keine Organe von Strafgefangenen
Menschenrechtsorganisationen hatten der VR China wiederholt vorgeworfen, die Organe hingerichteter Straftäter ohne deren Einverständnis gespendet oder sogar verkauft zu haben. Jetzt soll sich diese Praxis ändern.
Nach Sony-Hack – Chinas Netizens diskutieren über Nordkorea-Satire „The Interview“
Nach dem vermeintlichen Angriff nordkoreanischer Hacker auf die Firma Sony diskutieren chinesische Netizens über die US-Komödie „The Interview“. Diese wurde infolge des Hacks hauptsächlich online veröffentlicht und ist so auch in China leicht verfügbar. Nicht wenige sehen in ihr jedoch eine Grenzüberschreitung. Im Film wird ein Team amerikanischer Journalisten damit beauftragt, Kim Jong-Un bei einem Interviewbesuch in Nordkorea zu liquidieren.
Die Macht der Niedlichkeit: Chinas Panda-Diplomatie
Was haben die USA, Malaysia und Deutschland gemeinsam? Richtig, sie alle bekamen von China Pandabären geschenkt. Eine Geste, aus der die chinesische Regierung ihren internationalen Nutzen zieht. Aber wie kommt die Panda-Diplomatie熊猫外交 im eigenen Land an?






