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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Kooperation und chinesischer Entwicklungsweg – Rückblick auf Präsident Xi Jinpings Europareise
Vom 22. März bis 1. April 2014 bereiste der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Europa. Seine Reise führte ihn in die Niederlande, Frankreich, Deutschland und Belgien, wo er als erster chinesischer Staatschef das Europaparlament besuchte. Auf der Tagesordnung standen diverse Abkommen und Treffen mit hohen Würdenträgern.
Medikamentenskandal an Chinas Kindergärten – Wie viel sind die Kleinsten wert?
Seit einigen Wochen erhitzt ein Medikamentenskandal die Gemüter in Chinas Internetgemeinde. Mehrere Kindergärten sollen ihren Schützlingen Medikamente verabreicht haben, um auf diese Weise mehr Geld an ihnen zu verdienen. Chinas Netizens sind empört.
Smog in China verdichtet sich – Wer trägt die Schuld?
Peking geht die Luft aus. Anfang 2014 stiegen die Feinstaubwerte wiederholt über die kritische Grenze von 500 Mikrogramm auf einen Kubikmeter Luft. Zu manchen Tageszeiten wurden sogar Feinstaubwerte über 600 Mikrogramm gemessen, was dem 17-fachen des von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Werts entspricht. Atemschutzmasken waren zwischenzeitlich in vielen Apotheken ausverkauft.
Zhang Anle – Gangster oder politischer Hoffnungsträger?
In Taiwans skandalträchtiger Politik mangelt es nicht an kontroversen Charakteren. Nun ist vor zehn Monaten ein weiterer hinzugekommen: Der einflussreiche ehemalige Boss der Triade Bambus Union, Zhang Anle (auch: Chang An-lo). Offen und mit Nachdruck fordert er für Taiwan die Wiedervereinigung mit dem Festland. Wie viel Einfluss er tatsächlich auf die Taiwanesische Politik ausübt und inwiefern er Taiwan nützt oder schadet, wird heftig diskutiert.
100 Jahre Erster Weltkrieg: Wie blickt China zurück?
2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal. China kämpfte an der Seite der Alliierten und verlor nach dem Krieg dennoch bei den Verhandlungen zum Versailler Vertrag Gebiete an Japan. Dieser Rückschlag war Anlass für die Vierte-Mai-Bewegung. Im Internet sorgen der Erste Weltkrieg und seine Folgen nach wie vor für Diskussionsstoff.
Tränen für Uli Hoeneß in China
Als Chinesen vom Urteil gegen den Steuersünder und seinem Rücktritt erfahren, sehen sie ihr Deutschlandbild bestätigt, erklären Hoeneß zum Vorbild und beten, dass er im Gefängnis nicht Katz und Maus spielen muss.
„The Act of Killing“ – Dokumentarfilm über Massaker in Indonesien 1965 entfacht Debatte in China
Im Januar 2014 wurde der Dokumentarfilm „The Act of Killing“ von Joshua Oppenheimer (2012) für den Oscar nominiert. Thema des Films ist das Massaker von 1965 in Indonesien nach der Machtergreifung von General Suharto. Damals töteten paramilitärische Truppen sowie Zivilisten vermeintliche Kommunisten (Oppositionelle, linksgerichtete Studenten und chinesisch-stämmige Bürger). Die Oscar-Nominierung löste in den chinesischen Medien und unter Internetnutzern eine hitzige Debatte aus.
Verbrechen am Volk oder bitter notwendige Maßnahme – Gehaltserhöhung für Chinas Beamte
Chinas Beamte und politische Funktionäre haben offiziell vergleichsweise geringe Gehälter, die sich seit 2006 nicht geändert haben. Seit langem klagen darum insbesondere Verwaltungsbeamte auf Dorf- und Kreisebene über einen großen finanziellen Druck und hoffen auf eine Neuregelung des Gehaltssystems. Auf dem diesjährigen Nationalen Volkskongress und der politischen Konsultativkonferenz folgte nun eine Initiative des Ministeriums für Humankapital und soziale Sicherung人力资源和社会保障部, die u.a. einen Gehaltsanstieg für Beamte fordert. Diese geplante Erhöhung trifft nicht nur auf wohlwollende Resonanz.
Razzia in Chinas Sex-Hauptstadt
6.000 Polizisten rückten Anfang Februar 2014 in Dongguan gegen einen Staatsfeind aus – die Prostitution. Viele Chinesen empört dabei die Scheinheiligkeit der Behörden und die Sittenwächterei des Staatsfernsehens, dessen Enthüllungsbericht der Aktion vorausging.
Menschenrechtslage in Nordkorea – Einmischen oder gewähren lassen?
Ein etwa 400-seitiger Bericht der Kommission des UN-Menschenrechtsrats zur Menschenrechtslage in Nordkorea fördert eine Schwere von Verbrechen zu Tage, wie sie in der heutigen Welt beispiellos ist. Die Rede ist von Hungersnöten, Straflagern, Folter und sogar Sklaverei. Die Führung in Pjöngjang jedoch weist die Beschuldigungen kategorisch zurück und behauptet, dass es sich dabei lediglich um Anschuldigungen handelte, die vom Westen initiiert worden seien.






