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In China gibt es keine kontrovers geführten Diskussionen? Gerade chinesische Online-Debatten beweisen das Gegenteil. Stimmen aus China (#SAC) möchte diese Meinungsvielfalt deutlich machen und der einseitigen Darstellung deutscher Medien entgegenwirken. Auf #SAC werden chinesische Online-Essays und Blog-Beiträge von jungen China-Experten übersetzt und analytisch aufbereitet.
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Archiv des Autors: Lisa Krauss
„Menschenfleisch-Suchmaschine“ — Zwischen Lynchjustiz und freier Meinungsäußerung
„Menschenfleisch-Suchmaschine人肉搜索“ ist ein Begriff der chinesischen Internetsprache. Er bedeutet, dass sich Netizens zahlreich zusammenschließen, um (vermeintliche) Delinquenten im Internet bloßzustellen. Die Betroffenen spüren die Folgen oft im richtigen Leben. Viele fragen sich, ob das noch zur freien Meinungsäußerung gehört.
Gestiegene Ansprüche und traditionelle Geschlechterrollen: Wer kauft das Eigenheim?
Seit Deng Xiaoping 1980 den Immobilienmarkt zu einem Kernpunkt der Wirtschaftsreformen machte, boomt das Geschäft. Mit dem Lebensstandard sind seitdem auch die Ansprüche gestiegen. Viele wünschen sich schon vor der Hochzeit ein Eigenheim. Doch wer ist für den Kauf zuständig – der Mann oder die Frau? Im Internet wird lebhaft diskutiert.
Fünf-Mao-Partei – Bestochener Internetkommentator erzählt von seiner Arbeit
China versucht, die öffentliche Meinung im Internet durch sogenannte Wumaodangs zu lenken. Ihre Existenz steht für viele Netizens fest, auch wenn die Regierung sich nicht zum Thema äußert. 2011 gelang es dem Künstler Ai Weiwei ein Interview mit einem dieser Internetkommentartoren zu führen.
Fünf Jahre nach dem Beben in Sichuan: Die Kritik reißt nicht ab
Seit dem Erdbeben von Wenchuan 2008 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen. Noch immer werden kritische Stimmen im Internet laut. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Veruntreuung von Spendengeldern. Einige Blogger und Wissenschaftler gehen inzwischen sogar noch weiter und stellen sich die Frage, ob die zahlreichen Beben in China vielleicht menschengemacht sein könnten.
Kehrseite des Wirtschaftswachstums: Rasanter Anstieg von Krebserkrankungen
Der im Januar 2013 veröffentlichte Krebsbericht der chinesischen Regierung macht deutlich, dass Krebs ein ernst zu nehmendes, nationales Problem ist, denn die Zahl der Diagnosen steigt. Auslöser soll in vielen Fällen rücksichtsloses Wirtschaftswachstum sein. Der Pessimismus steigt unter den chinesischen Netizens.
27.000 Flüsse verschwunden – Erster Wasserzensus in China bringt dramatische Erkenntnis
Der am 26. März 2013 veröffentlichte Wasserzensus sollte ein Erfolg werden. Doch nun kam das große Erwachen: Über die Hälfte der chinesischen Flüsse sind nicht mehr da. Die Internetgemeinde reagiert entsetzt. Die Regierung will vermehrt auf nachhaltige Entwicklung setzten.






