Fast 20 Kindergartenkinder starben bei einem Verkehrsunfall mit einem Schulbus, der weit mehr Passagiere transportierte als vorgesehen. Das Unglück ereignete sich am 16. November 2011 in der chinesischen Provinz Gansu. Das Tragische daran ist: die Kinder hätten nicht sterben müssen, wenn die Verantwortlichen nicht so fahrlässig gehandelt hätten. Wer aber kann eigentlich für den Unfall zur Rechenschaft gezogen werden? Der Kindergartenbetreiber, der einen sehr begrenzten Finanzhaushalt verwaltet? Die Kindergärtnerinnen, die nur ihre Arbeit gemacht haben? Die Eltern, die ihre Kinder in den Bus haben steigen lassen? Oder doch eher die staatlichen Behörden, die dafür Sorge tragen sollten, dass Gesetzesverstöße nicht bloß oberflächlich sondern auch nachhaltig geahndet werden? Der Kindergartenbetreiber wurde mittlerweile festgenommen. Das ändert jedoch nichts daran, dass andere Kindergärten und Schulen weiter verantwortungslos handeln. Chinesische Netizen kommentieren und kritisieren die Ereignisse vom 16. November. Eine Zusammenfassung von Ella Daschkey und Daniel Soesanto.
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